Dienstag, 27. Oktober 2009

Mathe bzw. Prozentrechnung für richtig Doofe

Nein, ich kann es nicht mehr. Vielleicht konnte ich es noch nie? Alles Wissen, was ich möglicherweise im mathematischen Bereich jemals besessen habe, ist futsch. Bruchrechnen konnte ich garantiert noch nie, Prozentrechnen einigermaßen. Aber auch nur, wenn es um gerade Prozente geht, die ich mit meiner komplizierten Dreisatz-Methode rausfinden kann ... und ein Taschenrechner zur Hand ist. Dabei kann man mit einem Taschenrechner angeblich auch Prozente ausrechnen ...

Schlimm nur, wenn man dann plötzlich 18,9 Prozent ausrechnen will oder muss und ich nicht größzügig auf 19 Prozent aufrunden kann. Dann stehe ich sehr blöd da und weiß nicht weiter.

Also Google befragt und fündig geworden: Mathepower - Matheaufgaben einfach online lösen heißt die Lösung. Dort finde ich ein Skript, das mir freundlicherweise meine 18,9 Prozent vom Gesamtbetrag ausrechnet.



Eigentlich schummeln, sollte man denken, aber man erklärt mir dort auch den Lösungsweg und wenn ich mich überwinden könnte, würde ich den vielleicht sogar nachvollziehen und anwenden können.

Ja, man beachte den Konjunktiv, denn ich will nicht. Ein Blick auf den Rest der Seite offenbart mir weitere Wunderwerke, die mit Zahlen möglich sein sollen. Sogar das absolut fremde Bruchrechnen ist im Angebot. Hilfreiches Ding das, denn ich will ja nicht. Ganz schnell bookmarken! Obwohl: Könnte mir vielleicht jemand noch einmal in Erinnerung bringen, wie man mit dem Taschenrechner Prozente ausrechnet? Mal Mario fragen, der kann so was.

wortfeilchen

PS: Peinlich ist es schon, wenn ich dort lese, das Prozentrechnung in die 7. Klasse gehört. Andererseits Dreisatz auch, und den kann ich ja immerhin.

Kommentare:

tina hat gesagt…

Ich bleib dabei, ich hab nie Dreisatz gelernt und schon gar nicht unter dem Namen. Aber Prozent- und Bruchgerechne, das geht eigentlich, ist ja auch nah verwandt miteinander.

Und das mit dem Prozentausrechnen per Taschenrechner meinst du nicht ernst, oder? Du tippst den Betrag, dann "mal" und dann "18,9" und dann "%" - tadaaa. :-)

wortfeilchen | barbara piontek hat gesagt…

Doch, habe ich vergessen! Damals, als ich kurz mal WiWi studiert habe, konnte ich es noch. Ich denke, der Schock solch eines mathelastigen Studiums sitzt tief (war aber auch eine blöde Idee von mir!) und ich habe es verdrängt.

Danke Tinchen, kann ich jetzt immer hier nachschauen, weil merken, merken werde ich es mir nicht. Aber frag mal nach irgendeinem gotischen/mittelhochdeutschen/altisländischen/etc. Verb der verschiedenen Klassen -- das weiß ich! Krank, oder?

Wo hast Du Defizite? Oder schwebst Du übers Wasser? ;-)))

Anonym hat gesagt…

Ich bin auch so ein Mathe-Legastheniker, kann mir einfach nichts merken und hab Lücken in diesem Fach.
Vielen Dank für deinen Link-Tipp: Die folgende Seite hat mir aber sehr geholfen:
http://www.prozentrechnung-prozentrechnen.de

Adrian hat gesagt…

Tja, die Prozenttaste auf dem Taschenrechner – Segen oder Fluch? Einerseits macht sie das Rechnen vielleicht ein kleines bisschen einfacher, aber andererseits verleitet sie vermutlich auch zu dem Gedanken, es ginge irgendetwas Geheimnisvolles vor sich, wenn man draufdrückt.

Aber das stimmt gar nicht: Die Prozenttaste teilt wirklich einfach nur durch hundert. Und das kriegt man genauso gut im Kopf hin, indem man das Komma um zwei Stellen nach links schiebt: 1 % ist nichts anderes als 0,01 (also ein Hundertstel), 100 % sind genauso viel wie 1 (also das Ganze), und anstelle von 18,9 % kann man auch mit 0,189 rechnen. Alles halb so wild! :-)

Aber ich geb’s zu: Ich hab öfters mit Mathe und stattdessen seltener mit Sprachwissenschaft zu tun …

wortfeilchen | barbara piontek hat gesagt…

Danke Adrian, mit Deiner Erklärung bewaffnet werde ich es demnächst ganz tapfer versuchen - und berichten - seid also vorgewarnt! ;-)