Manchmal entdecke ich in den Online-Ausgaben der Zeitungen und Zeitschriften ein kleines und sehr feines Juwel. Zum Beispiel diesen Artikel, in dem es um alte Berufsbezeichnungen geht. Die haben es nämlich in sich. Obwohl sie tot sind. Vielleicht haben Sie die ein oder andere Bezeichnung einmal gehört, aber wissen dann doch nicht, was das sein soll.
Haben Sie schon einmal von einem Pocher gehört?
Das ist nicht nur der Name des zuweilen nervigen Mannes, der über Ihren Bildschirm hüpft, nein, das war der zuständige Mensch im Pochwerk, wo Gestein zerstampft wurde. Gesellschaftlich angesehen waren weder die Arbeit noch der Pocher.
Um eine Idee von alten Berufen und den dazugehörigen Tätigkeiten zu bekommen, ja, dazu reicht der kurzweilige Artikel durchaus – und glücklicherweise listet er auch weiterführende Lesetipps.
Natürlich will ich mehr! Mehr Wissen und das jetzt und sofort!
Nehmen wir doch den Posamentierer. Das war einmal ein Beruf, der gar nicht so selten vorkam. Ich habe allerdings keinen blassen Schimmer, nicht einmal eine Ahnung, was der Mann gemacht hat. Posamentierer. Hm, sagt mir nichts, aber auch gar nichts.
Und ist ein Wort, an dem bereits die Rechtschreibprüfung meiner Textverarbeitung scheitert. Gehen Sie ruhig mal auf die Seite des Allzweckmittels, genau, auf www.duden.de und tippen Sie Posamentierer ein. Na, was passiert? Nicht viel und schlauer sind Sie nun auch nicht. Also, schnell auf Posamenterie geklickt, da muss es doch erklärt sein! Ich erfahre, dass es sich bei Posamenterien um Waren handelt und eine Posamenterie ein Geschäft ist, in dem Posamenterien angeboten werden. Hm, nun ja, das habe ich mir anders vorgestellt!
Also, flugs das Internet bemüht und schaumaleinerguck: Unter http://alteberufe.de (und auch http://www.historische-berufe.de) liegt er, der Hort der Informationen, der Quell mannigfaltiger Geschichten und die Möglichkeit, um stundenlang zu stöbern und zu lesen.
Und da habe ich ihn gefunden, den Posamentierer. Und nicht nur, warum er so hieß und was er den ganzen Tag gemacht hat, nein, ich kenne nun auch die üblichen und gebräuchlichen Bezeichnungen des Posamentierers. Hübsch, nicht?
Und jetzt haben wir Ostern, ein paar Feiertage stehen an, das Wetter soll eher durchwachsen werden und Sie haben eine Menge Zeit, um zu lesen, zu staunen und zu kichern - über alte Berufsbezeichnungen und Tätigkeiten, die es heute gar nicht mehr gibt.
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Donnerstag, 24. März 2016
Samstag, 14. Januar 2012
crowdfunding: l'chaim! (auf das leben!)
Glaube, Liebe, Hoffnung – nicht unbedingt in dieser Reihenfolge – das sind 3 der vielen Aspekte, die den Protagonisten Chaim ausmachen. Ihn darauf zu beschränken, wird ihm nicht gerecht: Chaim Lubelski ist voller Facetten – er ist authenthisch, manchmal bis zur Schmerzgrenze, humorvoll, voller Liebe und Lachen, die er großzügig verbreitet und er wertet nicht.
Ein Mensch wie du und ich. Fast! Denn Chaim schenkt ganz viel Liebe und Lachen - und nicht zuletzt sich selbst. Immer wieder, ohne eine Gegenleistung zu verlangen oder zu erwarten.
Es ist seine pure, fast schon philosophische Authentizität, die berührt. Besonders in Momenten, wenn er sagt: Es ist im Blut. Es ist den Genen. Es ist im Wesen. Die Vergangenheit. Der Holocaust ist die Gegenwart.
Schon wieder ein Film über den Holocaust und seine Opfer, der ein ungutes Gefühl hinterlässt und betroffen macht?
Eben nicht! Der Dokumentarfilm L'Chaim! zeigt, ohne Anklage zu erheben und mit viel Humor und Wärme, wie der Holocaust das Leben der Kinder der Überlebenden ganz real beeinflusst. Aber in erster Linie zeigt er einen ganz besonderen Menschen: Chaim. Er wurde in ein Schicksal geboren – sein Leben war und ist nicht einfach, aber er hat einen besonderen Weg gefunden dieses Schicksal zu meistern.
Wie sein Name, der Leben bedeutet, steht dieser Mann für das echte, pure Leben. Mit Liebe, Hoffnung und seinem Glauben. Er akzeptiert sein Schicksal und gibt die Hoffnung niemals auf. Warum auch? Das Leben geht weiter!
Seid Ihr neugierig geworden? Dann schaut Euch den Kurzfilm an und macht Euch selbst ein Bild:
Der Kurzfilm gibt einen kleinen Einblick, der komplette Film wird mit Eurer Hilfe natürlich viel mehr zeigen. Mehr Liebe, mehr Lachen, mehr Erlebnisse – eben wie der jüdische Trinkspruch: L'Chaim! Auf das Leben!
Was könnt Ihr tun, damit aus L'Chaim! ein großartiger Dokumentarfilm wird?
Geht in den nächsten 38 Tagen auf die Kickstarter-Seite von L'Chaim! und spendet.
Könnt Ihr 10 oder 50 Dollar erübrigen, dann spendet bitte, denn jeder Dollar zählt! Ihr spendet nicht einfach so: Für eine Spende in Höhe von 25 Dollar erhaltet Ihr die Möglichkeit, den fertigen Film downzuloaden. Wer 100 Dollar spendet, bekommt eine spezielle DVD des Films und für 300 Dollar wird Euer Name im Abspann genannt!
Auch wer nicht die finanziellen Mittel verfügt, um zu spenden, kann etwas tun: Bitte verbreitet den Kickstarter-Link und helft auf diese Art!
Falls Ihr Fragen zum Film, zum Projekt oder Kickstarter habt, könnt Ihr diese als Kommentar hier posten oder auch direkt den Regisseur Elkan Spiller bei Facebook fragen. Ich werde in den nächsten Wochen immer wieder Updates in meinem Blog posten und Euch so auf dem Laufenden halten.
wortfeilchen
PS. Weitere Informationen und Updates zum Projekt L'Chaim! findet Ihr bei Facebook, im Blog des Regisseurs Elkan Spiller und natürlich bei Kickstarter.
PPS. Vielleicht fragt Ihr Euch, warum ich dieses Projekt unterstütze? Es ist so, wie es in diesem Artikel der Online-Ausgabe der Welt steht: „Die Deutschen meinen, sie müssten immer selbstkritisch sein, um den
Rückfall in den Nationalismus zu verhindern. Das liegt auch an der Art,
wie in der Schule Geschichte unterrichtet wird."
Ich finde, sich schuldig zu fühlen ist keine Lösung; Veranwortung zu übernehmen - ja, aber Schuld - nein, das haben wir Deutschen zu lange stillschweigend und beschämt getan. Wenn Chaim seine Lebensgeschichte, sein Erbe und sein Leben akzeptieren kann, können wir von ihm lernen: Wir vergessen nichts, aber das Leben geht auch weiter!
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Mittwoch, 11. Mai 2011
fundstück: graffito in bochum.
Der Fotograf hat noch viele weitere Graffiti in Bochum im Auge - hier reinschauen. Vielen Dank @naturgemaessBo.
Freitag, 8. April 2011
fundstück: high tide heels.
Zuerst dachte ich, es handelt sich um ein reguläres, käuflich zu erwerbendes Produkt. Hier wird es mir jedenfalls so verkauft.
Stimmt aber nicht so ganz, denn die High Tide Heels wurden 2006 von dem belgischen Künstler Paul Schietekat für eine Ausstellung ersonnen. Es gibt sie - bisher - nicht zu kaufen, was eigentlich schade ist.
wortfeilchen
PS. Vielen Dank @basadai!
Freitag, 18. März 2011
so eine durchschnittliche deutsche frau.
Im Tagesspiegel ist ein recht interessanter Artikel zu finden: Das berechenbare Wesen, so heißt er und widmet sich zum 100. Weltfrauentag der deutschen Durchschnittsfrau.
Was die Statistiken sagen - ich picke ein paar Fakten raus:
- 1,66 m groß
- 67,5 Kilogramm schwer
- 44,6 Jahre alt
- bekommt 1,36 Kinder
- hat Schuhgröße 39
- ihre Maße sind: Brust 98,7 Zentimeter, 84,9 Taille und 102,9 Hüfte. Sie trägt Kleidergröße 42/44.
- lebt zur Miete
- geht vor Mitternacht ins Bett
- ist christlich getauft
- glaubt an einen Schutzengel
- besucht einen Analysten
- 76 Tage kramt sie in der Handtasche
- liegt 2 Jahre in der Badewanne
- schaut fünfeinhalb Jahre fern
- hat im Leben sechs Wochen Vorspiel, 16 Stunden Orgasmus
- verbraucht 2,7 Kilogramm Lippenstift
- hat 4 Lippenstifte, vier Nagellacke, drei Parfüms und benutzt ein Deo
- stirbt mit 82,7 Jahren an einer Herz-Kreislauf-Erkrankung
- hat eine Ausbildung und kein Studium absolviert
- hat Cellulite
- trägt schwarze Unterwäsche
- geht viermal im Monat shoppen
- einmal im Leben hat sie eine Blasenentzündung
- ist stolz, eine Deutsche zu sein
- findet es falsch, Kinder zu schlagen
Mehr? Einfach hier klicken.
Nein, ich finde mich lediglich in sehr wenigen Dingen wieder, aber wer ist schon Durchschnitt? Oder will es sein. Und wer glaubt überhaupt diesen Statistiken?
wortfeilchen
PS: Wie ist eigentlich der deutsche Durchschnittsmann? Ebenso berechenbar und durchschnittlich?
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Mittwoch, 23. Februar 2011
sprachtest: konservativ oder progressiv?
Der Wandel der deutschen Sprache betrifft jeden von uns. Für manche ein Übel, gegen das man sich beschützend wehren muss, für andere pure Freude oder schlicht der Lauf der Dinge.
Egal, wie man es dreht und wendet - unsere Sprache verändert sich stetig. Bleibt die Frage, wie sehr man unbewusst oder bewusst diesen Sprachwandel für sich selbst steuert: Kann man sich dagegen überhaupt sträuben, passt man sich an oder macht eigentlich sogar aktiv mit?
Dieser Sprachtest stellt sich der fast unmöglich erscheinenden Aufgabe und gibt uns die Möglichkeit anhand von Sätzen zu entscheiden, welche Aussagen uns alltäglich und völlig normal erscheinen oder eben nicht.
Beispiele gefällig?
Natürlich habe ich mitgemacht und mein Ergebnis überrascht mich nicht wirklich:
Am Ende des Tests kann man sich unterschiedliche Ergebnisse anzeigen lassen; so zum Beispiel die Ergebnisse in ihrer Gesamtheit, nach Geschlechter, Alter und Herkunft - spannende und aufschlussreiche Geschichte, in der sicherlich das ein oder andere Körnchen Wahrheit zu finden ist.
wortfeilchen
PPS. Leider ist der Test nur für Teilnehmer aus Deutschland konzipiert. Mein Mann, als Schweizer und zukünftiger Ruhrgebietsbewohner, hat es dennoch versucht und entgegen aller Erwartungen wurde ihm nicht gesagt, er spräche doch eigentlich Mittelhochdeutsch.
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Freitag, 14. Januar 2011
holger steffens trampt mit öffentlichen verkehrsmitteln durchs ruhrgebiet. eine bilanz.
Er hat es wieder geschafft! Der Journalist und Autor Holger Steffens ist mit dem Bochumer Fotografen tobalo erfolgreich von Dortmund nach Duisburg getrampt - mit öffentlichen Verkehrsmitteln und per Kurzstrecke, also immer nur 3 Haltestellen am Stück - und das Ganze ohne ein Cent oder Euro in der Tasche.
Um die vielen Fahrkarten bezahlen zu können, hat er viele Dinge getan: Zapfsäulen geputzt, Apotheken gefegt, Hunde ausgeführt, Streusalz geschleppt, Kopierpapier gestapelt, Leihfahrräder geputzt, Läden gefegt, Getränkeschränke aufgefüllt oder auch einen Pferdestallt von Spinnweben befreit. Manchmal warfen mehrere Menschen zusammen, damit sich Holger Steffens ein Kurzstreckenticket kaufen konnte, manchmal kauften sie ihm direkt eines.
Die Menschen im Revier, im Ruhrgebiet sind eben doch besonders. Vielleicht erscheinen sie wortkarg und großmäulig, direkt und rau, aber dabei auch immer hilfsbereit, solidarisch und für eine bekloppte Idee sind sie allemal zu haben. Ein großer Dank an meine Heimat! Und Glückwunsch an Herrn Steffens.
Eingeplant war ein Tag, es wurden zwei. Schaut man sich die Statistik an, wird klar warum!
- Die Strecke Dortmund - Duisburg führt durch vier verschiedene Hoheitsgebiete unterschiedlicher Verkehrsbetriebe.
- Eine Gesamtzahl der zurückgelegten Kilometer lässt sich nur schätzen; es dürften mehr als 100 Kilometer sein.
- Insgesamt haben die beiden für 35 Kurzstrecken zwei volle Tagen benötigt. Einige wenige Haltestationen sind sie gelaufen.
- Dabei waren: Eine Hochbahn und fünf Busse, der Rest teilt sich sich in U-Bahn und Straßenbahn auf.
- Fehlerquote: Überraschend gering. Lediglich ein Viertel der angesprochenen Menschen unterwegs konnten oder wollten das Projekt nicht unterstützen.
Hier ein paar Impressionen vom tapferen Wegbegleiter tobalo | Crístobal Márquez:
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Mittwoch, 12. Januar 2011
update: holger steffens auf dem weg nach mülheim an der ruhr.
Machen wir uns nichts vor, es ist nicht einfach: Das nasskalte Wetter und die Kurzstreckenregel vereinfachen die Aktion Mit öffentlichen Verkehrsmitteln durch das Ruhrgebiet trampen für Holger Steffens mal so gar nicht.
Vielleicht gerade deswegen oder jetzt erst recht - heute machte sich der Ruhrgebietstramper zur zweiten Etappe auf. Und zwar von Gelsenkirchen Richtung Duisburg.
Nachdem er heute bereits einen Pferdestall geputzt, Möbel geschoben und Zahnprothesen bearbeitet hat, ließ er mittlerweile Essen hinter sich und ist auf dem Weg nach Mülheim an der Ruhr.
Schafft er es heute? Kommt er am Duisburger Bahnhof an? Man weiß es noch nicht. Wir drücken ihm die Daumen!
wortfeilchen
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Donnerstag, 9. Dezember 2010
bagel. in wort und bild.
Hier habe ich bereits mein Bagel-Rezept gebloggt, heute präsentiere ich das Rezept der Vollständigkeit, Übersichtlichkeit und Nachmachbarkeit halber noch einmal detailliert mit Fotos und Erläuterungen.
Man nehme 500 Gramm Mehl nach Wahl, (ich bevorzuge backstarkes Mehl, das etwa für Hefeteig vorgesehen ist), schütte dies in eine große Schüssel und mache eine Kuhle bzw. Vertiefung oder Mulde in das Mehl. In die Kuhle gebe man ein bis zwei Esslöffel Zucker nach Wunsch und zerbrösele ebenfalls etwa einen halben Würfel frische Hefe in selbige.
Man nehme lauwarmes Wasser und vermische die Hefe und den Zucker mit ein wenig Mehl. Die Menge Wasser hängt von der Hefe, dem Mehl und der gewünschten Festigkeit des Teiges bzw. der Bagel ab. Lockerer, aber auch klebriger wird es mit mehr Wasser, fester und besser knet- und formbar mit weniger. Nun fehlt nur etwa ein Teelöffel Salz und jemand, der alles ausgiebig und ausdauernd verknetet bis ein geschmeidiger Teig entstanden ist, der - wie es sein soll - schön reißt. Das Ganze wird zu einer Kugel geformt, mit einem (sauberen) Geschirrtuch abgedeckt und für 40 bis 60 Minuten warm gestellt. In meinem Fall kommt die Schüssel ins Bett; und zwar unter die Bettdecke.
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| Der gegangene Bagelteig verdoppelt sich |
Nun forme man aus dem Teigklumpen Bagel und lasse diese ebenfalls für 40 bis 60 Minuten abgedeckt gehen. In der Zwischenzeit koche man Wasser und gebe ein bis zwei Esslöffel Honig in selbiges.
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| Die Bagel sind ein zweites Mal gegangen |
Die geformten und gegangenen Bagel werden nun in leicht kochendem Honigwasser etwa eine Minute von jeder Seite gekocht.
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| Kochende Bagel |
Die Bagel nun mit der feuchten Seite in Mohn, Sesam, Kümmel, Sonnenblumenkernen etc. legen.
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| Die Bagel werden gemohnt |
Nun heize man den Backofen auf 180 bis 200 Grad Celsius und schiebe die Bagel in selbigen. Nach etwa 15 bis 20 Minuten sind sie leicht gebräunt und fertig. Wahlweise kann man eine Tasse Wasser entweder in den Backofen stellen oder auf ein Backblech in dem heißen Backofen schütten, um so eine Haut bzw. Hülle zu erzeugen.
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| Mögen die Bagel munden! |
wortfeilchen
Sonntag, 5. Dezember 2010
tobalo, fkt & offene ateliers.
Am Wochenende öffnete das neue FKT Bochum seine Türen und Ateliers für neugierige Besucher, Kunstliebhaber, Interessierte - und uns. Der Liebste und ich wagten uns durch widriges Wetter (elender Schneematsch unter den Füßen, Schneeregen von oben) zu den erhabenen Hallen. Ein wunderschönes Gebäude mit industriellem Charme tauchte zwischen den Flocken auf und wir machten uns auf den Weg zu tobalo. Bisher kannten wir den Fotografen Cristóbal Márquez, oder kurz tobalo, nur über Facebook und bewunderten seine Fotos dort immer sehr.
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| Foto: Pierino Cerliani |
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| Foto: Pierino Cerliani |
Vorsorglich (und um ihn im Notfall gnädig zu stimmen) hatten wir ein wenig selbstgemachtes Gebäck (Brunsli, Chräbeli und Husarenknöpfen) eingepackt. Völig unnötig, denn tobalo ist ein wunderbarer Mensch und Künstler. Und seine Fotos sind ebenso humorvoll, klug, tiefsinnig und angenehm.
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| Foto: Pierino Cerliani |
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| Foto: Pierino Cerliani |
Danke, tobalo!
wortfeilchen
PS. Ich habe mich spontan in dieses Foto verliebt. Es wird bei mir einziehen und mich täglich erfreuen.
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| Foto: Barbara Piontek |
Mittwoch, 17. November 2010
geschenkidee: die buxe der pandora
In der griechischen Mythologie gab es einst ein Behältnis, ein Gefäß, das einer gewissen Pandora gehörte. Diese Büchse beinhaltete alles Unheil und sollte den Menschen übergeben werden - ohne diese Büchse der Pandora jemals zu öffen. Der Rest ist Geschichte.
Leider ebenfalls Geschichte, weil nicht mehr erhältlich, ist diese wunderbare Geschenkidee:
wortfeilchen
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Donnerstag, 11. November 2010
schweizfund: luxemburgerli® von sprüngli.
Der Liebste hatte Verführerisches im Sinn - und die Spendierhosen an. Er bedachte mich mit Luxemburgerli von Sprüngli. Bunt und elegant (und hochpreisig) lachten sie mich an.
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| © Pierino Cerliani |
Eigentlich sehen sie viel zu perfekt aus, um lapidar verspeist zu werden. Aber eben auch lecker. Und genau das sind sie auch. Wie unzählige Einheimische und Besucher aus aller Welt wurde ich gnadenlos verführt.
Es gibt nur ein Problem mit den Luxemburgerli: Sie müssen relativ schnell gegessen werden, denn nach etwa einem Tag werden sie weich und verlieren ihre besondere Konsistenz aus knusprig außen und sahnig innen. Dazu sind sie nur direkt bei Sprüngli erhältlich und ich wohne eben nicht in Zürich.
Was tun?
Ein Rezept für Luxemburgerli à la Sprüngli muss her. Lange habe ich recherchiert und mit dem Liebsten gegrübelt. Rezeptvorschläge gibt es viele, aber überzeugend sind sie eher nicht. Die Zutaten sind einfach: Mehl, Mandeln, Eier, Zucker und Sahne - aber das kann nicht das große und gut gehütete Geheimnis der Schweizer Leckereien sein.
Ist es auch nicht, das kann man nämlich in folgendem Video herausfinden:
wortfeilchen
PS. Hier die Fundquelle des beeindruckenden Videos und gleich ein zweites Rezept dazu.
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Dienstag, 2. November 2010
blogparade: lese-herbst 2010: thomas wharton: der klang des schnees.
Textania/Sabine Schönberg hat in ihrem Blog Kaffeepause eine, wie ich finde, sehr schöne Blogparade gestartet: Zwischen dem 25.10. und 21.11. 2010 läutet sie den Lese-Herbst ein und sucht dafür noch Buchtipps, Buchempfehlungen - schlicht Bücher, die man lesen sollte.
Gerade in Zürich weilend und keinen Zugriff auf die eigenen Buchbestände habend, griff ich unbeschwert auf die Bibliothek des wunderbarsten Mannes von Welt zu. Thomas Whartons Der Klang des Schnees fiel mir zufällig in die Hand.
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| © Pierino Cerliani |
Zugegeben das Cover sprach mich nicht wirklich an. Ich habe keine Verbindung zu (romantisch anmutenden) Engeln und auch Winter, Schnee und Wintersport sind mir recht fremd. Selbst die Zeilen auf der Rückseite des Buches stießen mich eher ab, heißt es dort doch:
Als er, gefangen in einer Gletscherspalte, zwischen Leben und Tod schwebt, erblickt Edward Byrnes im sonnendurchschienenen Eis einen Engel - eine Vision, die ihn auch nach seiner Rettung noch völlig gefangennimmt. Immer wieder zieht es ihn zurück in die wilde Landschaft der kanadischen Rockies, wo sich der Unfall ereignete und wo er hofft, dem Gletscher sein Geheimnis zu entringen ...
Recht hochtrabende Worte und meine Frage, ob mich nun ein Abenteuerbericht erwarten würde oder eine esoterische Erzählung, die mich langweilen würde? Kurzentschlossen schlug ich Der Klang des Schnees auf und begann zu lesen.
Wir landen Ende des 19. Jahrhunderts/Anfang des 20. Jahrhunderts. Grob umrissen ist der Arzt Edward Byrnes der Dreh- und Angelpunkt der Geschichte. Seine Geschichte, sein Leben, seine Gedanken bilden die Basis. Er fällt mit seiner Botanisiertrommel (ein amüsantes Detail) in eine Gletscherspalte der kanadischen Rockies, wird gerettet und verbringt den Großteil seiner Genesung in der spartanischen Holzhütte von Sara, die immer wieder in der Geschichte auftaucht, spannende Details beiträgt und selbst eine teils mysteriöse, teils plausible Lebensgeschichte parat hält. Byrnes kehrt nach London zurück, aber die Vision des Engels in der Gletscherspalte lässt ihn nicht los - er kehrt immer wieder zurück nach Jasper, sucht nach Antworten, erlebt die Veränderungen und Eingriffe in die unberührte Natur des heutigen Nationalparks Jasper, wird im Laufe der Zeit zum Glaziologen - und trifft spannende Menschen, die seinen Weg begleiten. Hal Rawson, der Lyriker, ist einer. Oder auch Trask, der ehemalige Bergführer, der sich zum Touristikmanager mausert. Und Lord Sexsmith, für mich ein typischer englischer Adliger seiner Zeit.
Der Sprachstil, die Schreibart begeistern mich von Anfang an. Dies ist eine Erzählweise, die mich unterhält, informiert und amüsiert. Thomas Wharton spielt mit Worten, geizt mit Worten, lässt Raum für eigene Gedanken und Vorstellungen, regt zu eigenen Bildern und zum Nachdenken an. Was auf den ersten Blick nicht definierbar war, entwickelt sich fast zu philosophischen Ergüssen, denen man nachgehen mag. Eine eigene Welt, fast schon ein Kosmos in einer Welt, so würde ich es beschreiben. Irgendwie ist alles besonders: die Stimmung, die Orte, die Menschen, die Ereignisse. Thomas Wharton schafft es mit wenigen (gezielten) Worten zu faszinieren, auf eine eigentümliche Art zu fesseln, zu verzaubern und den so kalt anmutenden Ort lebendig zu machen.
Die Handlung springt zwischen Zeiten und Orten, was aber nicht, wie bereits öfter in anderen Büchern erlebt, konfus und anstrengend ist, sondern spannend und gut. Die Handlung spielt vor mehr als 100 Jahren, dennoch wirken weder Sprache, Personen oder Gegebenheiten ganz weit weg und antiquiert - es macht einfach Spaß in die Charaktere, Orte und in die Geschichte der Rockies einzutauchen.
Thomas Wharton hat wunderbare Charaktere entstehen lassen, die auf den ersten Blick ganz durchschnittlich erscheinen, aber bei genauerem Hinsehen ihre ganz persönliche Geschichte erzählen. Besonders die starken und manchmal für die damalige Zeit eigentümlichen und starken Frauen sind es, die mich beeindrucken. Da ist Sara, ihre Mutter eine einheimische Schamanin, oder auch Freya Becker, die skandalumwitterte Kletterlady und Elspeth, eine Schottin, die zur erfolgreichen Hotelmanagerin avanciert und Byrnes nahe kommt. Sie alle sind unabhängig, machen einfach ihr Ding und sind dabei wunderbar menschlich und sympathisch.
Es ist schwer Thomas Whartons Der Klang des Schnees zu beschreiben, ich würde immer dieses oder jenes Detail vergessen. Es ist ein erstaunliches, subjektives und persönliches Buch, das nicht loslässt und umschmeichelt - jeden auf eine ganz individuelle Art. Lesen!
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Sonntag, 31. Oktober 2010
schweizfund: kindheitserinnerungen & stalden creme.
Beim Abendessen kam die Sprache auf eine Besonderheit der Schweiz. (Es gibt unendlich viele Besonderheiten.) Eigentlich fing Manfred damit an. Ein Bayer in der Schweiz, dem Athos Stalden Creme im Supermarkt zeigte und auch gleich anführte, es sei eine Kindheitserinnerung. Pudding in Dosen? So ganz überzeugt war ich von diesem Dessertvorschlag nicht.
Der Mann meines Herzens und meines Lebens, zufällig ein Schweizer, kennt meinen Forscherdrang und beim nächsten Einkauf wanderten drei Konservendosen des Büchsenpuddings in den Einkaufswagen: Vanille, Schokolade und Grand Manier. Der Blick auf die Inhaltsstoffe verhieß nicht unbedingt Gutes, aber manchmal muss man auch durch (chemische) Zusatzstoffe. Dazu gesellte sich eine Tüte enorm großer Baisers, weil das dazu gehört. Zur Kindheitserinnerung.
Vorab einfach mal hier über Stalden Creme informiert und hellhörig geworden, denn César Ritz, der Mann mit den Hotels, gründete 1892 die Berneralpen Milchgesellschaft und Auguste Escoffier, der ge- und berühmte Koch, war Teilhaber. Da sind nette Informationen, aber so richtig interessant finde die Tatsache, dass eine meiner Kindheitserinnerungen - Bärenmarke - ebenfalls zu diesem Unternehmen gehörte und ab 1895 die Welt mit ungesüßter Kondensmilch erfreute. Seit 1901 produzierte man Stalden Creme, die als legendär bezeichnet wird und seit 1971 zum Konzern Nestlé gehört.
Der Theorie folgte der praktische Teil: Sahne wurde aufgeschlagen, eine Dose Stalden Creme Grand Manier geöffnet, beides miteinander vermengt und darüber großzügig Baiser zerkleinert.
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| © Pierino Cerliani |
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| © Pierino Cerliani |
Tja, was soll ich sagen? Lecker ist es. Gar nicht so süß, chemisch und penetrant wie ich befürchtet hatte. Kann man durchaus wiederholen. Stalden Creme Vanille und Schokolade werden sich noch opfern müssen.
wortfeilchen
PS. Kleiner Exkurs zum Baiser, denn in der Schweiz heißen sie ganz anders, nämlich: die Meringe, das Meringel oder die Meringue. Schmecken aber ebenso wunderbar und sind genauso süß wie das deutsche Schaumgebäck, das Baiser.
PPS. Die unverschämt leckeren Baisers stammen aus dem Berner Oberland und werden dort wohl auch gerne mal mit Doppelrahm übergossen verzehrt. Eine Leckerei, der ich durchaus nicht abgeneigt wäre.
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Sonntag, 24. Oktober 2010
schweizimpression: die naturhaarfarbe
Auf Wunsch und Nachfragen präsentiere ich die Naturhaarfarbe und mein Haupthaar in aller Pracht. Dazu in Farbe. Und in Zürich. Mit Blick auf die Limmat.
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| Foto: Pierino Cerliani |
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Donnerstag, 7. Oktober 2010
gedankenkosmos. seelenbruder.
Es kommt selten vor. Dabei liebe ich es. Aber heute wurde ich belohnt, sehr sogar. In meinem Briefkasten, zwischen KSK-Meldung, KVA und Rechnung versteckt, lag eine Postkarte. Eine handgeschriebende, anfassbare, echte Postkarte. Meine liebste Freundin Anja weilt gerade auf Samos und schreibt mir ab und an eine Urlaubskarte, was mich immer sehr freut. Das Motiv allerdings passt nicht zu Anja.
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| Gruß vom Sandmännchen |
Das Sandmännchen gab es damals in den 70ern nämlich gar nicht bei uns. Sesamstraße, Sendung mit der Maus, Rappelkiste, Plumpaquatsch, Muppetshow, Catweazle, Neues aus Uhlenbusch etc. schon, aber kein Sandmännchen. Schade eigentlich.
Die Karte rasch umgedreht. Auch die Schrift erinnert an Anja, selbst die ersten Zeilen des Textes, aber recht schnell wurde mir klar: Nein, es kann nicht Anja sein.
So viele schöne Worte, eigentlich reine Komplimente lese ich dort - und bin erfreut und gerührt. Und dann geht mir ein Licht auf. Ich weiß, wer der Absender ist, der mir großzügig und mit liebevollen Worten so ein schönes Geschenk macht: Herr Gedankenkosmos!
Irgendwann letztes Jahr fiel er mir bei Twitter auf. Seine Worte, seine Gedanken, seine sensible Art, sein Humor, sein Temperament, seine Ehrlichkeit und seine Offenheit begeistern mich. Seitdem haben wir so manche Nacht an unterschiedlichen Orten zusammen verbracht. Lachend, nachdenklich, plappernd, überdreht, schweigend, weise, übermüdet, hellwach und immer wunderbar. Danke, einfach danke, lieber Gedankenkosmos.
wortfeilchen
PS. Jaja, das Internet ist nur virtueller Scheißdreck.
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Mittwoch, 29. September 2010
aus gründen: wortfeilchen ihre haarfarbe.
Ich verstehe es nicht so ganz. Eigentlich ist es mir völlig unverständlich, aber meine Haarfarbe scheint ein enorm wichtiges Thema zu sein. In reichlich vielen Ecken der Welt fragt man sich anscheinend, welche Haarfarbe ich habe. Ich denke, es gibt wichtigere Dinge, aber wenn es für Euch so relevant ist, bitteschön:
Die Natur, die Gene oder wer auch immer es im Endeffekt war, hat mich großzügig beschenkt, denn ich nenne drei (in den letzten Jahren sogar vier) Haarfarben mein Eigen. Feine hellblonde Härchen gesellen sich zu lapidaren mittelblonden und mittendrin leuchten kupferrote, drahtähnliche Pferdehaare auf. Das Ganze changiert je nach Lichteinfall prächtig, anmutig und facettenreich wie die eigenen Augenfarben, die ein Thema für sich wären, das ich aber nicht ausweiten möchte. Daran ändern auch die in den letzten Jahren nachwachsenden grauen Haare wenig, denn diese unterscheiden sich kaum sichtbar von den hellblonden auf meinem Kopf. Offiziell nennt sich diese Haarfarbe Honigblond bzw. Hellblondkupfer. Oder so.
Manchmal, eigentlich sogar öfter mal, ist mir langweilig und ich ändere die Haarfarbe mittels wirksamer Chemie. Die Ergebnisse variieren in Blond- und Rottönen.
Momentan sieht es auf meinem Kopf so aus:
Und wer von Euch an dieser Stelle noch nicht eingeschlafen ist und Langeweile hat, kann sich nun auch gerne noch überlegen, ob die Farbe echt ist oder eben nicht.
wortfeilchen
PS. Der Herr des Hauses hat übrigens eine, wie ich finde, sehr viel schönere Haarfarbe, die aber eher selten Anlass für (übertriebenen) Gesprächsstoff gibt.
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Dienstag, 14. September 2010
lovesong für sprachfetischisten.
Eine schöne Idee. Besonders für sprachverliebte Menschen wie mich. Ich spreche vom Liebesliedgenerator des Bodo Wartke. Der kann was und macht Spaß! Da fällt es auch kaum auf, dass die einzelnen Sprachen und Dialekte nicht so ganz authentisch rüberkommen.
Warum das Ganze?
Und wie funktioniert die Sache?
Und jetzt alle so: Klicken!
wortfeilchen
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Mittwoch, 8. September 2010
kulturtipp: eintritt frei - offene ateliers in bochum.
Am kommenden Wochenende (11. und 12. September 2010) findet sie zum fünften Mal statt - die Initiative Eintritt frei der Bochumer Künstler und Designer.
In ganz Bochum kann man sich dann umschauen. Bei Malern, Bildhauern, Fotografen oder auch Designern, die mit verschiedenen Materialien arbeiten und teilweise an besonderen Orte ihre Werke präsentieren.
Und weil ca. 40 verschiedene Künstler und Designer teilnehmen, finde ich die Idee mit dem Lageplan und der Vorstellung der unterschiedlichen Orte durchaus sinnvoll.
wortfeilchen
Freitag, 27. August 2010
sulky-tramper holger steffens erreicht oldenburg.
Gestern am späten Nachmittag fuhr er in die Zielgerade: Im strömenden Regen, geplagt von diversen Mückenstichen, Schmerzen und Muskelkater, erreichte der Sulkytramper Holger Steffens das ehrgeizig gesetzte Ziel Oldenburg!
Entgegen allen Unkenrufen, jedem Skeptiker zum Trotz und gegen alle Widrigkeiten schaffte es Holger Steffens in 11 Tagen von Dortmund nach Oldenburg zu trampen - mit dem Sulky wohlgemerkt. Vielen Dank an die lieben Menschen, die sich spontan entschieden haben, den Dortmunder mit verschiedenen Transportmitteln zu ziehen.
Herzlichen Glückwunsch!
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