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Dienstag, 4. Juli 2017

schlicht falsch | groß oder klein nach dem doppelpunkt.

Jeder von uns hat Schwächen, korrekte Rechtschreibung und Grammatik sind nicht jedem gegeben. Macht ja auch nichts, eigentlich – denn ein Text, der vor Fehlern nur so strotzt, macht keinen guten Eindruck. 

Privat werden Sie sicher ein Auge zudrücken, aber beruflich? Im Geschäftsbereich? Nun, da sieht die Sache schon anders aus. Wem sprechen Sie Kompetenz zu? Wem vertrauen Sie? Na, eben, Fehlerfreiheit hilft beim berüchtigten ersten Eindruck oder anders: Wer richtig schreibt, der bleibt.

Ein Problemfall ist der Doppelpunkt. Die beiden unschuldigen, vielleicht zu unscheinbaren Punkte, die auch noch übereinanderstehen. Welchen Sinn mögen sie haben? Vom Nutzen ganz zu schweigen. 

Vielleicht liegt es daran, dass der Doppelpunkt ausstirbt und immer seltener genutzt wird? Weil kaum noch jemand weiß, warum es ihn gibt.


Dienstag, 20. Juni 2017

schlicht falsch | typo-fehler: halten sie abstand!

Es gibt Fehler und Fehler. Ich korrigiere sie alle. Aber besonders gerne Typografie-Fehler, die gerne übersehen werden. Grafiker und Mediengestalter lieben oder hassen mich deswegen. Damit kann ich leben.

Duden empfiehlt die Schreibweise Typografie, erlaubt mir aber alternativ auch meine bevorzugte, nämlich Typographie. Die Abkürzung Typo steht für die Gestaltung von Druckerzeugnissen und digitalen Medien mittels Schrift, Fotos/Bildern, Linien und Flächen. Natürlich könnte ich noch mehr über Mikrotypografie und Makrotypografie erzählen, aber es geht um Typo-Fehler und dabei heute um fehlende Abstände bei Abkürzungen.

Foto: http://unsplash.com/photos/zFz3jThypsA by Mr Cup/Fabien Barral

Die folgenden Fehler tauchen mit 99-prozentiger Wahrscheinlichkeit in jedem PDF auf, das ich zur Bearbeitung bekomme. Also, fangen wir an:

Freitag, 22. Juli 2011

frische bücher: design-duden zu deutscher rechtschreibung & grammatik.


Quelle: http://www.duden.de/presse/das-pure-vergnuegen-fuer-den-schreibtisch

Viele Wörter fallen mir spontan zu den beiden Hübschen ein: pur, schlicht, formschön, wunderbare Farben, handliches und praktisches Format, Flexcover mit Prägung, abgerundete Ecken, Banderole und dazu auch noch Wissen - für mich Liebe auf den ersten Blick. Das sind sie, die beiden Design-Duden, die im August erscheinen und uns die Regeln der Rechtschreibung und Grammatik näherbringen.

Duden pur – Deutsches Wörterbuch, so heißt der gelbe Band. Er enthält 47 000 Stichwörter und erklärt in konzentrierter Form die wichtigsten orthografischen Grundregeln anhand von vielen anschaulichen Beispielen und Infokästen.

Duden pur – Deutsche Grammatik, das ist der orange Band. Er erklärt in kompakter Form alles Wichtige zur Grammatik der deutschen Sprache und gibt einen Überblick über gutes und richtiges Deutsch anhand von Tabellen und vielen Beispielen.

Vielleicht liegt es daran, dass ich den Duden täglich zur Hand nehme. Möglicherweise ist es auch meine Schwäche für Bücher. Eigentlich ist es egal, denn ich hatte noch keine Gelegenheit reinzuschauen, den Einband zu streicheln, über die Seiten zu fahren und vielleicht die Typografie zu bewundern. Aber ich werde. Spätestens im August.

wortfeilchen

PS. Werte Frau Alexandra Hahn aus dem Verlagsbereich Wörterbuch und Sachbuch, ich wäre wirklich gar nicht böse, wenn ich vorab ein Rezensionsexemplar erhalten würde - ich kann es nämlich kaum erwarten!

Montag, 17. Januar 2011

das alphabet in fonts. oder fonts als alphabet.

Buchstabieren können wir (hoffentlich) alle. Aber kennen wir auch 26 der unzähligen Schrifttypen bzw. die passenden Fonts, die wir täglich im Internet, E-Mails oder Textverarbeitungsprogrammen benutzen?

Jetzt schon.


wortfeilchen

Montag, 13. Dezember 2010

werbung: heute wie damals.

So genannte Vintage Ads (also Werbung aus den 50ern, 60ern, 70ern oder 80ern des letzten Jahrhunderts) sind fast immer eine Augenweide - und ein Grund zur Belustigung. Zu niedlich und anders wird für neue Errungenschaften der damaligen Zeit geworben.

Jaffamood macht es mal andersrum und zeigt Werbung für heute angesagte Produkte im Design vergangener Zeiten. Die Anzeigen stammen übrigens von der brasilianischen Agentur Moma und man beachte ebenfalls die Texte.





wortfeilchen

PS. Danke @Carola für den Fund.

Dienstag, 2. November 2010

update: fkt bochum zieht in die bessemerstraße 30.

Das FKT Bochum war bisher an der Diekampstraße in Bochum ansässig. Verschiedene Gründe machten ein neues Heim erforderlich. Das FKT Bochum findet man nun an der Bessemerstraße 30, quasi einen Katzensprung entfernt.



Und ein Filmchen gibt es auch:

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Übrigens: Freitag findet die Eröffnung gleich mit einer Vernissage statt.


wortfeilchen

Sonntag, 4. Juli 2010

print wirkt. werbung. printwerbung.

Ich kaufe kaum Zeitungen und Zeitschriften, ich lese lieber ganz altmodisch Bücher. Sehr selten blättere ich eine Zeitschrift durch. Meist im Wartezimmer eines Arztes. Manchmal entdecke ich dabei eine spannende Kleinigkeit, die meinen Blick fängt und mein Interesse weckt.

So wie diese Anzeige:


Hübsch und sehr ansprechend, aber wer wirbt da eigentlich? Und wofür?

Es kann eigentlich nur um Printwerbung gehen, denke ich. Schließlich verdient sie viel mehr Aufmerksamkeit, ist oftmals schlecht und lieblos und wird angeblich von Internetwerbung immer stärker vertrieben. Und dabei haben beide nicht nur ihre Berechtigung, zusammen ergeben Print- und Webwerbung eine starke Gemeinschaft, die Werbung erfolgreich und schön macht. Ja, dazu braucht man einen kreative/n Grafiker/-in und eine/n pfiffige/n Texter/-in, die zusammen eine schicke Idee kreieren, daraus ein prickelndes Konzept basteln, die fertige Printwerbung auf die Reise in eine kompetente Druckerei schicken - und ab geht es für Flyer, Broschüren, Werbebriefe und Konsorten.

Moment! bremse ich meine abschweifenden Gedanken, als ich oben in der Ecke eine kleine, vertikale Buchstabenreihe entdecke. www.printwirkt.de ist dort zu lesen. Ein Aha entfährt mir und im Büro tippe ich die URL gleich in das Browserfenster.

So ein klein wenig enttäuscht bin ich im ersten Augenblick schon, handelt es sich es sich um eine Webseite des VDZ, dem Verband Deutscher Zeitschriftenverleger und nicht um eine Kampagne für richtig gut gemachte Printwerbung. Das kleine Filmchen entschädigt mich aber schnell, denn es stellt anschaulich die echten Vorteile von Printwerbung dar.


Was lernt man daraus? Neugier macht Spaß und bringt Nutzen - für alle!

wortfeilchen

PS. Übrigens ruhig mal auf der Seite umschauen, es gibt Einiges zu entdecken. Zum Beispiel 10 Argumente, neue Titel oder auch Kampagne.

PPS. Einscannen hätte ich die Werbeanzeige nicht müssen, denn hier gibt es sie praktischerweise formschön als .pdf.

Mittwoch, 17. März 2010

süße texte & gesetzte schokolade.

Edel und stilvoll wirken sie. Wunderschön ausgearbeitet ebenfalls. Und lecker dazu. Typolade heißen sie, verbinden Schokolade und Typographie. Die Philosophie: Dem Erlesenen verschrieben.


Sie erinnern an die aussterbende Kunst des Schriftsetzens und versprechen Abwechslung in 48 Punkt. Traditionell als gespiegelte Variante à la Gutenberg oder leserichtig werden sie angeboten, aber immer aufwendig handgegossen. Buchstaben, die auf der Zunge zergehen.


Eine schöne Idee, die hoffentlich viele Freunde findet, denn mir fallen spontan viele Gelegenheiten ein - den Machern übrigens auch:



Bestellbar hier.

wortfeilchen

PS. Gefunden bei Tina.

Dienstag, 2. März 2010

kreativ, kompetent & bescheiden.

Angeregt durch eine Umfrage des Berufsverbands der Kommunikationsdesigner (BDG) fragte Iwo Randoja am 19.02.2010 in einer Umfrage, wie es denn um das Einkommen des deutschen B2B-Texters steht. Natürlich habe ich teilgenommen, harrte gespannt auf die Ergebnisse - und heute sind sie online:


Die Erkenntnisse müssen sich vielleicht den Vorwurf gefallen lassen, nicht unbedingt repräsentativ zu sein, aber aussagekräftig sind sie allemal. Der durchschnittliche Texter ist Freiberufler und verdient zwischen 10.000 und 30.000 Euro im Jahr, was dem deutschen Durchschnittsverdienst entspricht. Die ausführlichen Umfrage-Ergebnisse kann man hier nachlesen.

Woran liegt das? Werden Texter schlicht zu schlecht bezahlt? Krisenzeiten? Mangelnde Unternehmerfähigkeiten? Schlechte Positionierung?

Schaue ich mich bei mir und in meinem Umfeld um, kann es kaum an fehlender Motivation und Kompetenz liegen. Die meisten verfügen über ein Hochschulstudium, Agentur- oder anderweitige Berufserfahrung, sind somit mit allen notwendigen Qualifikationen ausgerüstet, die für den Job erforderlich sind. 

Ich frage ich mich, ob es daran liegt, dass die einzelnen Berufe nicht geschützt sind, sich jeder Texter nennen kann, was natürlich vorteilhaft, aber nicht frei von Gefahren ist - schwarze Schafe gibt es in jeder Branche und schreiben kann doch jeder. Eine Schwierigkeit, der sich viele Berufe stellen müssen und die schon mal ernüchtert.

Fakt ist, viele Menschen verstehen nicht unbedingt, warum sie fachliche Leistungen ordentlich bezahlen sollen - schließlich lernen wir alle Deutsch, die Rechtschreibung wird automatisch durch entsprechende Programme geprüft und schreiben kann eben jeder. Mit diesen Problemen haben aber nicht nur Texter, sondern zum Beispiel auch Grafiker zu kämpfen - und denen man fundierte Argumente entgegensetzen kann.

Wie mache ich es?

Um als Texterin - egal, ob als Werbetexterin im Bereich Print oder Web - (materiell) erfolgreich zu sein, kombiniere ich verschiedene Fähigkeiten und Interessen. Viele kleine Dinge, die ineinandergreifen - zu viele, um sie hier ausführlich zu listen, aber die Kernaussage ist ganz klar: 

Ich arbeite zuverlässig, professionell und gut - und bin jeden einzelnen Cent wert.

wortfeilchen

Freitag, 12. Februar 2010