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Dienstag, 28. Juni 2011

ein wort mit fünf vokalen: desavouieren.

Vielleicht liegt es an meinem Beruf. Vielleicht auch daran, dass ich täglich mehrfach den Duden konsultiere, sehr viel lese und schreibe. Da fällt mir manchmal das ein oder andere Wort ins Auge - und bleibt daran hängen.  

Solch ein Wunderding, das sage und schreibe fünf Vokale in sich birgt, ist das Wort desavouieren. Zugegeben, ein Wort, das ich eher selten bis gar nicht verwende, und dazu nicht einmal um seine Bedeutung wusste.

Desavouieren bedeutet so viel wie im Stich lassen, bloßstellen, nicht anerkennen, herabwürdigen, verleugnen und in Abrede stellen, blamieren, bloßstellen, kompromittieren, zum Gespött machen oder auch vorführen. Es ist - wie man sicherlich bereits hören kann - lateinisch-französischen Ursprungs.

Erwähnte ich es schon? In dem Wort desavouieren kommen fünf Vokale vor. Und an einer Stelle gleich vier hintereinander! Wow, oder?

wortfeilchen

PS. Nun muss ich nur noch eine Möglichkeit finden, um desavouieren in einem Text unterzubringen oder in einem Gespräch völlig nonchalant fallenzulassen.

Mittwoch, 1. Juni 2011

fehlerfreie texte - mehr als korrekte rechtschreibung.

Die deutsche Sprache hat es schwer: neue Rechtschreibung, Facebook, Twitter, Tageszeitungen, generell die sogenannten Medien und auch das Internet nutzen eine scheinbar willkürliche Rechtschreibung, gewöhnungsbedürftige Grammatik und Orthografie. Es ist nicht einfach, den Durchblick zu behalten und die Verständlichkeit der Texte bleibt leider auch viel zu oft auf der Strecke. Das wirkt sich wiederum auf die Glaubwürdigkeit aus und lässt auf mangelnde Sorgfalt, Unzuverlässigkeit, unzureichende Qualität oder ein niedriges Bildungsniveau schließen.

Gerade für Unternehmen kann dies zu einen negativem Image führen, denn eigene Aussagen und Texte stellen die Visitenkarte des Unternehmens dar - sie präsentieren ein Bild des Unternehmens, das maßgeblich von den Texten abhängt. 

Die Themen Suchmaschinenoptimierung, Content-Provider und Schreiben kann doch jeder übergehe ich dezent, sie würden den Rahmen dieses Artikels sprengen. Sicherlich gibt es Praktikanten, Mitarbeiter und Familienangehörige, die Texte verfassen können, aber werden diese Texte auch gelesen, sind sie verständlich abgefasst, sinnvoll aufgebaut und entsprechen dabei auch noch den Anforderungen der Kunden und sind zusätzlich korrekt in ihrer Rechtschreibung, Grammatik und Zeichensetzung? 

Nicht ganz einfach, aber nach Aussage des folgenden Videos ist das alles kein Problem:


Grundsätzlich stimme ich der Aussage des Videos zu, aber eben nicht ganz, denn es entsteht der Eindruck, dass eine Software die Lösung aller Sorgen und Probleme ist. Aber mehr als eine Hilfe, eine Orientierung bietet sie nicht: Einer Software ist es nicht möglich jeden Rechtschreibfehler, jeden Grammatikpatzer und jedes falsche Satzzeichen zu erkennen. Grobe, formale Fehler, die sich in Form von Algorithmen programmieren lassen, findet sie möglicherweise, aber wie sieht es mit der Betonung aus? Wie mit einer inhaltlichen Prüfung? Und was ist mit stilistischen Patzern, die keine Software jemals erkennen wird.

Was das Video nämlich verschweigt, ist die Tatsache, dass sich immer mehr Verlage, Agenturen und Unternehmen das Korrektorat und Lektorat schenken und eben auf solche Programme verlassen. Dabei gilt aber auch immer die Regel: Ein Programm ist nur so gut wie sein Anwender. Denkt mal drüber nach!

wortfeilchen

PS. Es gibt nicht nur den Duden, er ist nicht der Heilige Gral der deutschen Sprache.

PPS. Herzlichen Dank an den wunderbaren @tiniaden. 

Montag, 13. September 2010

das kunstmuseum bochum. im internet.

Kunst und ein Kunstmuseum in Bochum? Jetzt will sie uns aber veralbern und vorführen. Das werden nun die meisten auswärtigen und ignoranten Menschen da draußen denken.

Ja, Bochum hat ein Kunstmuseum, sogar ein schönes. Es ist nicht groß, aber auch nicht klein. Es liegt idyllisch direkt am Stadtpark und das Bergbaumuseum steht fast greifbar und irgendwie beschützend in Sichtweite. Aber es ist anscheinend ein Stiefkind. So scheint es mir jedenfalls.

Es begab sich, dass ich meinem Liebsten diese Stätte der Kreativität und Kunst gerne ein wenig stolz vorführen wollte. Er ist Schweizer und hat längst erkannt, dass sein Schulwissen über das Ruhrgebiet völlig unzutreffend ist. Im Gegenteil, er mag es bei und mit uns. Was liegt da näher, ihm das Kunstmuseum Bochum zu zeigen?

Wir also gleich die Suchmaschine unserer Wahl bemüht, um Öffnungszeiten und aktuelle Ausstellungen oder Veranstaltungen zu erfahren.


Webseite des Kunstmuseums Bochum

Gut, das Foto ist nicht wirklich aussagekräftig, der Text belanglos und das Ganze wirkt ein wenig schlicht - aber hier gibt es Informationen! Ich muss nur auf das Bild klicken und los geht es. Leider war dem nicht so, lediglich beim Anklicken des unteren Links tat sich etwas:

Autsch, auf bochum.de gelandet

Da war sie wieder, mein persönliches (und ein bisschen peinliches) Schreckgespenst: Die unübersichtliche, hoffnungslos unstrukturierte und schäbbige Seite der Stadt Bochum. Zumindest das Foto des Museums gibt einen ansprechenden Eindruck über die Tatsachen. Links im Menü angeordnet finde ich sicherlich alle Infos, die mein Herz beglücken. 



Leider wieder Essig, denn was ich dort lese, bringt mich irgendwie gar nicht weiter und es erscheint ziemlich lieblos zurechtgeschustert. Auch die Möglichkeit per Java panoramamäßig ein wenig durch einen Raum des Museums zu schwenken, erfreut mein Gemüt auch nicht viel mehr.

Liebe Stadt Bochum, wertes Kunstmuseum Bochum, warum?

Wollt Ihr keine Besucher? Nicht mal einheimische? Ist das Geld für eine ordentliche Webseite komplett für das unsinnige Konzerthaus draufgegangen? Fehlt es Euch an Fachkräften? 

Ich weiß es nicht, aber schön ist das nicht, also bitte tut was! Und wenn Ihr jemanden braucht, der Euch bei den Texten und so hilft - ich bin gerne für Euch da!

wortfeilchen

Dienstag, 17. August 2010

update sulkytramper: etappe 1 erfolgreich gemeistert.

Aus der Ferne runzelte ich ob des Regens in Nordrhein-Westfalen in Gedanken an Holger Steffens schon ein wenig die Stirn. Würde Cinderella, das tapfere Pony durchhalten? Würde der Sulkytramper auch nett zu ihm sein und es nicht aus purem Egoismus durch den strömenden Regen jagen? Ist so ein Pony überhaupt wasserfest?


Zusammen haben sie es - dank Astrid Härtels großartiger Hilfe - im Dauerregen bis nach Selm geschafft. Um 18 Uhr wurden sie herzlich auf dem Reiterhof May in Empfang genommen, wo die wohlig-warme Übernachtung gesichert ist. 


Morgen geht es weiter Richtung Lüdinghausen, das ich persönlich sehr gut kenne. Erneut hat sich ein Sulkyfahrer bereit erklärt, Holger Steffens dorthin zu helfen. 

Und danach? 

Schauen wir doch mal!

wortfeilchen

Dienstag, 27. Juli 2010

seo-texter seo-texten seo-texte.

An Suchmaschinenoptimierung, abgekürzt SEO, kommt niemand, der sich im Internet erfolgreich bewegen will, vorbei - der Hype lebt nach wie vor. Texte bzw. Content sind ein wichtiger Bestandteil, aber natürlich bitte Unique Content. 

Das heißt Texte werden benötigt, die angenehm zu lesen, benutzerfreundlich formatiert, gleichzeitig informativ und eben einzigartig und individuell sind. Nicht ganz so einfach zu bewerkstelligen, aber genau für diesen Zweck gibt es Werbetexter, Seo-Texter und Texter, die schreiben können und dies auch gerne tun. Das ist die eine Seite, die logisch, vernünftig und gut klingt - und dazu noch optimale Ergebnisse bringt.

Sollte man denken, denn die andere Seite sieht - wie der Name schon sagt - etwas anders aus: Dort finden sich Anbieter von Webseiten, Internetshops etc., die sich nicht für ihre Kunden und Leser interessieren und sich oftmals pure Profitgier auf die Fahne schreiben lassen müssen. Sie schreiben ihre Texte selbst, lassen dies Mitarbeiter, Familienmitglieder oder jeden, der sich zum Schreiben berufen fühlt, tun. Schreiben kann doch schließlich jeder. Die Ergebnisse sind selten passabel, meist aber schwer lesbar, schlecht formatiert und unübersichtlich, verfehlen die Zielgruppe(n), triefen vor Rechtschreib- oder Grammatikfehlern und mit ganz viel Glück nutzen sie der Suchmaschinenoptimierung und dem eigenen Ranking.

Passend dazu gibt es so genannte Agenturen, die sich genau auf diese Kunden spezialisiert haben. Sie bieten Texte als Massenware zu unverschämt günstigen Preisen an. Diese Agenturen schießen wie Pilze aus dem Boden, wobei es nicht um eine Dienstleistung, sondern um schnelles Geld geht - wie sollte es bei den angebotenen Preisen auch anders möglich sein?

Sie zahlen ihren Textern 1 Cent pro Wort - und finden das auch völlig in Ordnung, schließlich verkaufen sie in Massen, Qualität bleibt da naturgemäß auf der Strecke. Urheberrecht und Nutzungsrechte erwähne ich besser erst gar nicht. 

Stellt sich die Frage, wer schreibt diese Texte eigentlich? 

Professionelle Texter sicherlich nicht, denn ein Profi-Texter weiß ganz genau, dass das Schreiben lediglich die halbe Miete ist und für ein richtig gutes Ergebnis viele andere Dinge notwendig sind. Weiterhin sollte jeder, der sich - wahrscheinlich aus finanzieller Not und Verzweiflung heraus - auf so ein Unternehmen einlässt, ganz genau überdenken, was er tut. Im Endeffekt schadet er sich selbst. Außerdem mag ich nicht dauernd auf Webseiten landen, die mich langweilen und lieblos zusammengezimmert sind.

Jeder, der bei diesen Agenturen Content, Werbetexte, Marketingtexte oder Seo-Texte erwirbt, sollte sich einfach mal überlegen, ob dieser Unique Content wirklich gut ist? Handelt es sich hierbei nicht einfach um lapidar und lieblos herunter getippte Texte, deren Qualität und Lesbarkeit schlicht schlecht ist? Diese Texte mögen individuell erscheinen, sind aber weder auf das jeweilige Format noch auf die Kunden oder Leser angepasst.

Und wie sieht es mit dem Suchmaschinenerfolg aus?

Essig ist es, denn um langfristig erfolgreich zu sein, bedarf es mehr als sinnentleerter Texte zu Schleuderpreisen. Textlastige Webseiten laden nicht zum Verweilen ein, schlechte Texte ebenfalls nicht - und wer das Geld für anständige Seo-Leistungen einspart, zahlt langfristig drauf. Im Bereich Suchmaschinenoptimierung trennt sich die Spreu vom Weizen: Illusionäre Rankings bei Suchmaschinen werden versprochen und übertriebene Statistiken präsentiert, aber unter uns: Das ist gar nicht machbar, dazu braucht es u. a. eine kompetente Beratung, eine Strategie - und eben ansprechende Texte.

Warum ich das alles schreibe?

Agenturen kommen viel zu häufig auf mich zu und bieten mir schnelles Geld an - wenn ich Texte in Massen produziere. Dafür soll ich nicht denken, nicht beraten, nicht konzipieren, nicht kreativ sein, mich nicht einfühlen - ich soll lediglich Buchstaben aneinanderreihen und ganz viele Worte produzieren, Fließbandarbeit eben, die weder Sinn noch Zweck hat und nur der Agentur nutzt. Denn die Kunden dieser Content-Agenturen haben keinen echten Nutzen, geschweige denn erfolgreiche Suchmaschinenergebnisse, und die Verfasser dieses Unique Contents auch nicht.

Bitte erspart Euch und mir Zeit, die ich lieber für meine Kunden nutze, die meine Arbeit, meine Fähigkeiten und mein Wissen zu schätzen wissen und verschont mich mit Billigangeboten. Ich will Eure Texte nicht und ich schreibe sie auch nicht. Ich kaufe keine Seo-Texte und ich schreibe auch keine - zumindest lasse ich mich nicht pro Wort bezahlen und schon gar nicht für einen Cent pro Wort.

Was ich biete:
  • Suchmaschinenoptimierte Texte für Webseiten, Shops und Blogs, die spannend, informativ und übersichtlich sind.
  • Content für Artikel-Verzeichnisse, Anzeigen, Webkataloge, Social Media etc.
  • Recherchen und Analysen, die langfristig Erfolg bringen.
  • Meta-Tags und Alternativtexte, die sinnvoll und lesbar sind.
  • Professionelle Grafiker empfehlen, denn Suchmaschinenoptimierung hat viel mit der Gestaltung und Programmierung einer Webseite zu tun.
  • Professionelle SEOs empfehlen, die wissen, was sie tun und dies nicht in erster Linie für sich selbst, sondern im Sinne der Kunden anwenden und umsetzen.
Und zum Schluss:
Suchmaschinenoptimierte Texte gibt es nicht wirklich. Ansprechende Werbetexte sind (fast) immer von Natur aus der Suchmaschinen Lieblinge. 

wortfeilchen

Sonntag, 4. Juli 2010

print wirkt. werbung. printwerbung.

Ich kaufe kaum Zeitungen und Zeitschriften, ich lese lieber ganz altmodisch Bücher. Sehr selten blättere ich eine Zeitschrift durch. Meist im Wartezimmer eines Arztes. Manchmal entdecke ich dabei eine spannende Kleinigkeit, die meinen Blick fängt und mein Interesse weckt.

So wie diese Anzeige:


Hübsch und sehr ansprechend, aber wer wirbt da eigentlich? Und wofür?

Es kann eigentlich nur um Printwerbung gehen, denke ich. Schließlich verdient sie viel mehr Aufmerksamkeit, ist oftmals schlecht und lieblos und wird angeblich von Internetwerbung immer stärker vertrieben. Und dabei haben beide nicht nur ihre Berechtigung, zusammen ergeben Print- und Webwerbung eine starke Gemeinschaft, die Werbung erfolgreich und schön macht. Ja, dazu braucht man einen kreative/n Grafiker/-in und eine/n pfiffige/n Texter/-in, die zusammen eine schicke Idee kreieren, daraus ein prickelndes Konzept basteln, die fertige Printwerbung auf die Reise in eine kompetente Druckerei schicken - und ab geht es für Flyer, Broschüren, Werbebriefe und Konsorten.

Moment! bremse ich meine abschweifenden Gedanken, als ich oben in der Ecke eine kleine, vertikale Buchstabenreihe entdecke. www.printwirkt.de ist dort zu lesen. Ein Aha entfährt mir und im Büro tippe ich die URL gleich in das Browserfenster.

So ein klein wenig enttäuscht bin ich im ersten Augenblick schon, handelt es sich es sich um eine Webseite des VDZ, dem Verband Deutscher Zeitschriftenverleger und nicht um eine Kampagne für richtig gut gemachte Printwerbung. Das kleine Filmchen entschädigt mich aber schnell, denn es stellt anschaulich die echten Vorteile von Printwerbung dar.


Was lernt man daraus? Neugier macht Spaß und bringt Nutzen - für alle!

wortfeilchen

PS. Übrigens ruhig mal auf der Seite umschauen, es gibt Einiges zu entdecken. Zum Beispiel 10 Argumente, neue Titel oder auch Kampagne.

PPS. Einscannen hätte ich die Werbeanzeige nicht müssen, denn hier gibt es sie praktischerweise formschön als .pdf.

Montag, 21. Juni 2010

wissen ist macht. und geld.


Eher nicht - Wissen macht arm, SEO reicher und Social Media bringt es so richtig. Den Eindruck könnte man zumindest gewinnen, wenn man sich diese Grafik anschaut.

Lustig oder traurig, weil eben doch sehr wahr?

jenny

PS. Gefunden bei B3ta.

Freitag, 2. April 2010

oamos: inspiration, spaß & nutzen.

Plötzlich war sie da, die so genannte Meta-Inspiration Engine namens Oamos. So ganz klar war mir nicht, was das soll und welchen Nutzen ich dort finden könnte - schließlich lässt die Oberfläche nicht unbedingt vermuten, was passieren wird und wie soll mich eine Suchmaschine inspirieren?


Auch die Seite About empfinde ich nicht sonderlich informativ, wenn auch nett gemacht: 


Ein wenig unschlüssig gab ich Wortfeilchen ein - und ward entzückt ob der visuellen Fundstücke und Herrlichkeiten!


Oamos kann aber weit mehr als spielerisch und beeindruckend Suchmaschinenergebnisse präsentieren - auch gefundene Töne und Sounds werden eingespielt. Die genauen Auswahlmöglichkeiten können unter Details spezifiziert werden.

Ein kleiner Nachteil ist es schon, dass nach drei fazinierenden Minuten der Spaß beendet ist und eine Anmeldung ansteht.

Dennoch eine mehr als gelungene Idee, die ich garantiert beruflich ausprobieren werde!

wortfeilchen

Montag, 8. Juni 2009

Groß- und Kleinschreibung von und in Meta-Tags

Die Meta-Tags einer Webseite sind nicht nur für Besucher richtig wichtig und erklären diesen, was man auf einer Internetseite zu erwarten hat, sondern in erster Linie auch für Suchmaschinen.

Immer wieder taucht allerdings die Frage auf, ob man die Worte und Sätze der Meta-Tags groß oder klein schreiben sollte?
 
Um es gleich zu sagen, Suchmaschinen wie Google lieben korrekte Rechtschreibung und schlagen sogar fast immer korrekte Schreibweisen vor. Außerdem haben Studien bewiesen, dass User ebenfalls lieber eine Seite besuchen, deren Texte keine Fehler aufweisen und in denen auch die deutsche Rechtschreibung beachtet wird.

Ergo sollten Texte, die in der Title-Tag oder Description zu finden sind der deutschen Rechtschreibung gerecht werden.
 
Anders ist es bei den Keywords, denn diese werden zwar von Suchmaschinen gewertet, sind aber nicht so relevant und werden außerdem von Engines gelesen, denen die Groß- und Kleinschreibung total egal ist, weil es keine Menschen, sondern eben Engines sind, daher sollten diese generell klein geschrieben werden.
 
Keysensitiv ist hier die magische Formel und was das genau bedeutet und viele andere Dinge der Suchmaschinenoptimierung, erklärt der SEO Christoph Szepanski sicherlich gerne - zum Beispiel, wenn man ihn bucht.
 
Und wer die deutsche Rechtschreibung drauf hat und die entsprechenden Texte für Webseiten und Meta-Tags gerne schreibt oder auch korrigiert und überarbeitet, wisst Ihr auch - nämlich ich!
 
wortfeilchen

Dienstag, 2. Juni 2009

Suchmaschinen: Bing und Forestle

Ja, ich suche mit Google, denn Google ist schnell und komfortabel, aber ich bin auch neugierig und bereit für Experimente, ergo schaue ich mir gleichfalls andere Suchmaschinen an.
 
Forestle lief mir letzte Woche über den Weg. Eine grüne Suchmaschine, die pro Suche etwa einen Quadratmeter Regenwald langfristig schützt. Eine gute Idee und dazu ist die Suchmaske hübsch und dennoch übersichtlich. Hier werden Idee und Funktionsweise anschaulich erklärt. Anscheinend basieren Suchen auf den Datensätzen von Google und Yahoo, aber Forestle spart angeblich viel mehr CO². Klappt, sitzt, wackelt und hat Luft, werde ich also weiterhin benutzen.
 
Was mich aber stutzig macht: Wieso ist der Name eine Mischung aus dem englischen Wort für Wald und hat dennoch die gleiche Endung wie Google? Voll der Marketing-Trick? Wieso spart man mit Forestle CO²? Wie sichern sie Regenwaldbereiche? Zaun drum? Was würde eigentlich passieren, wenn Google 90 Prozent der Werbeeinnahmen sinnvoll einsetzt?
 
Ganz anders ist es mit Bing. Bing ist seit dem 1. Juni 2009 online und die neue Suchmaschine von Microsoft, löst somit MSN Live Search (ein selten blöder Name) ab. Gut, ich mag Microsoft generell nicht besonders, aber den Namen Bing mag ich gar nicht, denn ich sage immer Bling und denke an BlinkBlink. Tja, die Optik: Ein wenig düster oder betont schlicht kommt der vermeidliche Google-Killer daher, sobald ich NoScript den Zugriff erlaube, erscheint eine Naturimpression, was mir relativ egal ist, denn die Suchmaschine soll in erster Linie funktionen! So richtig schnell ist die Suche bisher nicht und die Suchergebnisse sind ebenfalls etwas dürftig. Microsoft nennt Bing (großkotzig) die Entscheidungsmaschine ... ich entscheide mich spontan dagegen!
 
wortfeilchen

Freitag, 22. Mai 2009

SEO-Text ist nicht gleich SEO-Text

SEO-Texte - die meisten denken, dabei handelt es sich um minderwertige Texte, die einfach um ein Keyword oder Horden von Suchbegriffen gestrickt werden. Texte, die jegliche Rechtschreibung, Grammatik, Orthografie, Struktur und Inhalte - also das komplette Handwerkszeug eines Texters bzw. einer Texterin - ignorieren.

Falsch, denn in erster Linie sind SEO-Texte eigentlich nur Werbetexte, die genauso strukturiert und inhaltlich sinnvoll sind, wie alle anderen Texte. Jedenfalls sollten Sie es sein, denn nachhaltigen Erfolg bringen lediglich Texte, die man gerne liest und die man auch versteht - und ganz wichtig - die in erster Linie für Besucher und Kunden geschrieben werden.


Ist ein Webseitentext weder durchdacht, strukturiert oder ordentlich recherchiert und auch nicht gut geschrieben, ist es Essig mit jeglichem Erfolg. Daher gibt es im Endeffekt eigentlich keine SEO-Texte, auch wenn ganz viele SEO-Agenturen und (Amateur-)Texter behaupten, sie kennen das Geheimrezept und schreiben Texte, die das Ranking in Suchmaschinen rasant und bleibend beeindrucken. Klar, Suchmaschinen sind auch richtig blöd und User sowieso ...

Und wer glaubt, durch einen so genannten suchmaschinenoptimierten Text Google beeindrucken zu können, irrt schon, denn SEO (Suchmaschinenoptimierung) und auch SEM (Suchmaschinenmarketing) klappen nur durch die Zusammenarbeit von Suchmaschinenoptimierer, Grafiker, Programmierer und Texter - und wenn nur einer davon sein Handwerk nicht versteht, pfuscht oder illegale Methoden anwendet, dann endet es im schlimmsten Fall mit einem riesigen Reinfall. Stichworte dazu sind duplicate content oder keyword spamming und zur Folge penalty oder Ausschluss.

Ebenso verhält es sich mit schlechter Bezahlung: Wer meint, qualifizierte Leistungen zu Basar-Preisen einkaufen zu können, tut sich damit keinen Gefallen. Im Endeffekt tun uns die vielen selbsternannten Texter und Schreiberlinge nämlich einen Gefallen, weil irgendwann fällt immer auf, dass sie keine Ahnung haben.

Eigentlich ist es in diesem Bereich ganz genau wie in allen Text-Bereichen: Jeder denkt, er oder sie kann schreiben - wohin das führt, wissen wir! Daher einfach gleich einen Profi dranlassen und wenn ich es nicht sein soll, dann empfehle ich gerne kompetente Kolleginnen und Kollegen.

wortfeilchen

Dienstag, 17. Februar 2009

Indische Angebote

Ich habe mich daran gewöhnt, dass 2009 anscheinend das Jahr der lustigen und vor allem vermehrten Anrufe ist. Immer neue Anbieter rufen an und preisen ihre Leistungen. Ich kann nicht sagen, ob die weltweite Wirtschaftskrise, die bei mir noch nicht angekommen ist, der Grund oder Verursacher ist, aber sie rufen an - und das häufig.
 
Gerade war es besonders prickelnd. Das Telefon klingelt, ich melde mich ordnungsgemäß und freundlich. Eine männliche Stimme in reinstem Britisch mit einem durchschimmernden Dialekt spricht mich an und stellt sich vor. Ein Unternehmen aus Indien - den Namen habe ich vergessen - das Software entwickelt, sucht neue Kooperationspartner und Kontakte in Deutschland.
 
Schön, sage ich, schalte um und erkläre ihm kurz - in meinem besten Englisch - was ich mache, und warum er trotz seines liebenswürdigen Auftretens und seiner gewählten Ausdrucksweise, bei mir ganz falsch ist.
 
Er ist pfiffig und erklärt mir, dass wir doch beide im Bereich SEO arbeiten und sie meine Leistungen bieten. Kurz lache ich auf, denn meine Kunden mögen deutsche Texte und überhaupt Suchmaschinenverbesserungen in Form von Texten und nicht als Software, Programmierung, etc.
 
Nun habe ich ihn doch verwirrt. Ich schiebe nach, dass er seine Kontakte besser in Form von SEO-Agenturen mit technischem Hintergrund, statt bei einer Texterin und Lektorin suchen sollte.
 
Das leuchtet ihm dann aber doch ein und formvollendet entschuldigt und verabschiedet er sich.
 
Fazit:
Stecken Indien und die IT-Branche in der Krise?
Ich mag britisches Englisch mit indischen Klängen sehr.
Plötzlich habe ich Hunger auf indisches Essen.
 
wortfeilchen

Donnerstag, 15. Januar 2009

Anfragen über Suchmaschinen

Natürlich schaue ich mir ab und an die Statistiken meines Blogs an - und ebenso, über welche Suchanfragen und welche Suchmaschinen ich gefunden werde. Interessant, dass nicht nur Google dabei ist, sondern auch Lycos, die ich eigentlich für tot hielt, und andere wie MSN, AOL, etc.
 
Und hier kommen sie, die häufigsten Suchanfragen der letzten drei Monate:
  • Rauhe Nächte
  • Geile Grußkarten 
  • Wortfeiler 
  • Herr Duden 
  • Jahreswidmungen 2009   
  • Dreifachkonsonanten 
  • Sauerbraten
  • Wortfeiler Blog     
  • Goldfisch Holger Steffens   
wortfeilchen

PS: Besonders hübsch finde ich die immer wiederkehrende Suchanfrage aus Dänemark: Hvad er Mondamin?