Dienstag, 10. Mai 2011

ausgestorbene berufe.

Auf der Suche nach einem Schuster in der Bochumer Innenstadt fiel mir auf, wie wenige Schuster und Schuhmacher es noch gibt. Warum? Sind Schuhe Wegwerfware und die Reparatur lohnt sich nicht mehr? Will den Beruf niemand mehr ausüben?

Ich habe einen Schuster gefunden. Einen richtigen und nicht so einen angelernten, der in so einem Shop jobbt. Aber auf dem Heimweg dachte ich über aussterbende und bereits verlorene Berufe nach:

Der Rubrikator fällt mir spontan ein; dazu viele Berufe des Druckerhandwerks. Oder der Klüngelskerl, der im Ruhrgebiet seine Runden drehte und als Schrotthändler alle möglichen Metalle einsammelte. Den Gasriecher gibt es auch nicht mehr, dafür gibt es moderne Messgeräte. Einen Eismann habe ich seit Ewigkeiten nicht mehr gesehen - gibt es den noch? Den Milchmann kenne ich auch nur aus England oder Erzählungen meiner Eltern. Einen Tankwart wünsche ich mir ab und an ebenfalls. Stellmacher, Kesselflicker, Seiler sind auch so Berufe, die wohl ausgestorben sind.

Nicht nur ich stelle mir diese Frage, auf Spiegel online gibt es eine Rubrik, wo genau solche Gedanken von Lesern gesammelt werden. 26 prallgefüllte Seiten kann man durchstöbern und findet wunderbare Details aus vergangenen Zeiten:


Was fällt Euch zum Thema Ausgestorbene Berufe ein?

wortfeilchen

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