Dienstag, 17. März 2009

Voll verzettelt

Beschäftigt man sich mit zu vielen Dingen auf einmal, verliert man gerne mal den Überblick und verzettelt sich.

Wieso eigentlich? Weil oft überall viele kleine Zettel kleben und man nicht mehr weiß, wo anfangen?

Eigentlich schon, denn der Ursprung geht auf das mittelhochdeutsche Verb verzetten zurück. Es bedeutet aus-, verstreuen, vereinzelt fallen lassen bzw. verlieren und geht zurück auf das althochdeutsche Verb zetten (ausbreiten), welches wiederum mit dem altisländischen Verb tedja (düngen, Mist streuen) verwandt ist. In Frage kommt das ebenfalls mittelhochdeutsche Verb zedelen, das eine schriftliche Abmachung ausfertigen bezeichnet.

Im Endeffekt sind es also viele kleine, ausgestreute Kleinigkeiten bzw. Mist, den man sortieren sollte, um so das Chaos zu lichten.

wortfeilchen

Montag, 16. März 2009

Text-Medizin

Ania Dornheim von Erfolgreich schreiben gibt ihr Wissen nicht nur in Schreibseminaren weiter, in ihrem Blog finden sich immer wieder Tipps, wie man erfolgreich bessere Texte verfasst.
 
Besonders gelungen finde ich ihre Rezeptur gegen schlechte Texte, die anschaulich und leicht verständlich erklärt, was man gegen Schachtelsätze, negative Inhalte, Langeweile im Text und unpersönliche Formulierungen unternehmen kann - wenn dieser Satz mal nicht ein gutes Beispiel abgibt.
 
wortfeilchen

Freitag, 13. März 2009

Umfassende Online-Services

Mein Internet- und Telefonanbieter in unwiderstehlichem Magenta ruft nicht mehr so oft an, was - so glaube ich jedenfalls - nicht an meinen Worten liegt.
 
Weil ich ja ein sparsames Feilchen bin, lasse ich mir Rechnungen per Mail zusenden, somit hat er meine E-Mail-Adresse und schickt mir Angebote nun auf diesem Weg. Finde ich soweit ja auch viel besser, weil ich lesen kann, wann ich will.
 
Gestern flatterte mir so ein Angebot ins Haus (wobei flattern und Haus nicht wirklich zu einer E-Mail passt, aber sei´s drum). Artig lese ich von umfassenden Online-Services (nicht meine Wortwahl) und der Möglichkeit rund um die Uhr im Internet Hilfe bei technischen Fragen und Störungen zu erhalten.
 
Des Anbieters Service sei mein Vorteil, denn bei Standard-, Universal- oder DSL-Störungen, die ich online melden soll, würde man mir umgehend eine Online-Prüfung mit Sofortergebnis (auch nicht von mir) präsentieren.
 
Falls ich eine Störung gemeldet habe, kann ich mich online immer über den aktuellen Bearbeitungsstand (war ich nicht) informieren.
 
Ich merke auf. Kommt es nur mir komisch vor, dass ich es reichlich merkwürdig finde, eine DSL- oder andere technische Störung online zu melden und mich ebenfalls online zu informieren, wann wieder alles funktioniert? 
 
Hallo? Meinen die das ernst? Wenn mein Internet nicht funktioniert, wie soll ich das online melden?
 
wortfeilchen
 
PS: Und nun schaue ich mir ein ganz tolles Feature an, den Lösungsassistent, der mir gezielte Hinweise gibt, um Anschlussprobleme schnell selbst zu lösen - natürlich einfach und kostenlos - das wird ein Spaß!

PPS: Oder sollte ich, wie in einer ordentlichen Beziehung üblich, meinem Partner einfach helfen und seine Texte schreiben? 

Donnerstag, 12. März 2009

Internet- und Urheberrecht ...

... immer auf dem aktuellsten Stand?
 
Ganz einfach, die Universität Münster hilft, hier klicken und das umfangreiche PDF studieren.
 
Oder hier klicken und unter dem Menüpunkt Materialien Skripte zum Internet- und Urheberrecht runterladen.
 
wortfeilchen