Samstag, 4. Juli 2009

Nachgetreten -- aber mit Anlauf!

Du Dummbatz von einem Telefon- und Internetanbieter in Magenta!

Die letzten zwei Stunden gehörten Dir, aber nicht, weil ich Langeweile habe oder Dich so gerne mag, nein, ich rief einfach noch einmal bei Dir an und verlangte eine Erklärung!

Und ich habe sie bekommen, wobei sie mich eigentlich noch wütender macht. Vor zwei Stunden sagte man mir, der Auftrag sei ausgeführt, dann aber doch nicht, danach sollte ich wieder anrufen, weil man ja nicht zurückruft -- warum eigentlich nicht?

Nun teilte mir eine wirklich liebreizende Dame mit, dass bei Dir jemand geschlampt hat, denn es ist nicht mit einer lapidaren Umstellung getan. Um diesen Auftrag korrekt und ordnungsgemäß durchzuführen, muss ein Techniker persönlich zum nächsten Knotenpunkt Deiner Schwiegereltern wackeln und eine Änderung vornehmen. Tja, aber das wurde nicht beauftragt! Moppelkotze, würde die Stimme aus Hamburg nun sagen.

So, Deine technischen Geeks, Nerds oder wie auch immer sie sich schimpfen arbeiten heute zumindest, ergo besteht eine minimale Chance, dass Deine Schwiegereltern heute wieder telefonieren können. Auch wird der Techniker mich anrufen und Meldung machen. (Hört!Hört!) Weiterhin hat man mir angeboten, eine Beschwerde zu vermelden und so zumindest die Kosten erstattet zu bekommen ...

Ich verkneife mir weitere Schimpfworte und mache mir einen Tee!

wortfeilchen

Beziehungskrise!

Mein liebster Telefon- und Internetanbieter in Magenta,

wir müssen reden. Jetzt. Sofort. Und ich will keine Ausreden hören.

Du erinnerst Dich, dass Du Deinen Schwiegereltern vor über einer Woche einen Brief geschickt hast, in dem Du versprochen hast, am Freitag, dem 03. Juli 2009 den Festnetzanschluss umzustellen?


Nun, das war gestern. Leider ist gestern aber nichts passiert. Im Gegenteil, denn wenn ich bei Deinen Schwiegereltern anrufe, teilt mir eine Dame lapidar mit, dass der Anschluss derzeit nicht erreichbar ist.

Ein guter Grund, um Dich heute um 6 Uhr einmal anzurufen und zu fragen, was schiefgegangen ist.
Ich rief Dich also an, überlistete durch unziemliche norwegische Flüche den blöden Computer und wurde gleich in die Warteschleife geschickt, von wo ich einen Deiner kleinen Helferlein erreichen sollte. Nachdem ich nach drei Anrufen insgesamt 45 Minuten in der Warteschleife hing, ging endlich ein junger Mann ans Telefon. Nebenbei bemerkt, dieser junge Mann saß um 6.45 Uhr immer noch an dem Telefon, wo er sich bereits am Abend zuvor um 22 Uhr hingesetzt hatte.

Ich bin mir sicher, er war todmüde, dennoch war er freundlich, maß die Leitung durch, schaute, machte, tat, rief den Anschluss meiner Eltern an, stellte fest, es tut sich nichts, obwohl angeblich alles funktionieren sollte. Dann sagte er mir, er würde mich noch einmal in die Warteschleife stellen, weil er den Service anrufen würde.

Ich wartete also wieder und fragte mich nebenbei, ob ich mittlerweile nicht das dämliche Gedudel der Warteschleife perfekt und fehlerfrei intonieren könnte. Immerhin sagte mir die Uhr, es sein nun schon 7 Uhr und in dem Moment erklang auch bereits durch den Hörer eine weibliche Stimme, die mir mitteilte, dass sie nicht wisse, was los sei, aber vor dem 6. oder 7. Juli würde der Anschluss Deiner Schwiegereltern nicht funktionieren.


100 - 99 - 98 - 97 ... ich atmete tief durch und versuchte mich zu mäßigen, was mir eindeutig alles andere als leicht fiel. Sie bot mir lediglich die Option an, noch einmal ab 8 Uhr anzurufen, weil dann jemand aus dem zuständigen Bereich anwesend sei, der wisse dann, was los sein könnte und warum. Natürlich könnte es passieren, sagte sie recht kleinlaut, dass ich wieder Ewigkeiten in der Warteschleife hängen würde ...


Ich schwanke momentan. Ich verliere gerade den Glauben in Dich und Deine Fähigkeiten, denn wie kann man einen so genannten 24-Stunden-Service anbieten, der gar nicht existent ist? Wie kann man Senioren, die nicht ganz gesund und über 70 Jahre alt sind, mindestens drei weitere Tage ohne jeglichen Telefonanschluss lassen? Dir ist klar, dass meine Mutter nicht einmal ein Handy hat? Wie stellst Du Dir das vor? Spinnst Du eigentlich? Ja, ich bin wütend und eins kann Dir versprechen -- vorläufig solltest Du Dich besser nicht bei mir blicken lassen, denn das würde weh tun, sehr weh!


wortfeilchen

Donnerstag, 2. Juli 2009

Bislang unbekannte Worte: conundrum

Tja, längst ist es raus, ich lese Bossys Blog und ich weiß nicht alles, aber immerhin bin ich auch in meinem Alter noch wissbegierig und gar lernfähig.

Conundrum steht in diesem Post bei Bossy, klingt hübsch und ich grübelte, kramte in meinen verstaubten Lateinkenntnissen, aber ich kam nicht dahinter, was das sein könnte.

Also LEO gefragt und zumindest die Bedeutung herausgefunden:
conundrum - Rätsel, Scherzfrage

Reicht mir natürlich nicht, also nach der Etymologie gesucht und fündig geworden:
conundrum
1596, Oxford University slang for "pedant," also "whim," etc., later (1790) "riddle, puzzle," also spelled quonundrum; the sort of ponderous pseudo-Latin word that was once the height of humor in learned circles.

wortfeilchen

Mittwoch, 1. Juli 2009

Wieviel vs. wie viel

Die neue Rechtschreibung, die gar nicht mehr so neu ist, wirft weiterhin viele Fragen auf. Eine ist die Frage nach der Schreibweise von wie viel.
 
Hier die Antwort: 
Ähnlich wie bereits bei Zuviel und zu wenig vermerkt, verhält es sich auch mit den Wörtchen wie viel. Egal, wie und wo wie viel eingesetzt wird, es schreibt sich immer getrennt! Ja, immer!
 
Beispiele:
Wie viele Personen waren da?
Wie viel hast Du bezahlt? 
Weißt Du, wie viele Kartoffeln noch im Feuer sind? 
Wie viele Male habe ich bereits wie viel korrigiert.
Wie viel schöner wäre es, wenn alle wie viel richtig schreiben würden.

Eine Ausnahme gibt es, denn wievielmal wird zusammengeschrieben, was man sich vielleicht daran merken kann, dass einmal ja auch zusammengeschrieben wird.
 
wortfeilchen

Dienstag, 30. Juni 2009

Amazonas, AdSense und der Haarausfall

Komischer Titel? Ach was! Liegt lediglich an den vorherrschenden Temperaturen in meinem Büro, die sich um 9.30 Uhr bei 25,5 Grad Celsius befinden -- erinnert mich frappierend an subtropische Verhältnisse am Amazonas.
 
Das war Stichwort 1 der Überschrift, und die beiden anderen werfe ich gleich hinterher, denn rechts neben diesem Posting werden Werbeanzeigen von AdSense eingeblendet. AdSense versprach mir Annoncen, die zu den Inhalten meines Blogs passen. Nun ja, das mag in sehr groben Zügen auch stimmen, andererseits -- wo habe ich jemals über Haarausfall geschrieben? So ein Pony hat mehr Mähne, als sie braucht. Bin ich eine Friseurin? Nur, weil ich ein- oder zweimal über Haare geschrieben habe? Komische Dinge passieren ...
 
wortfeilchen
 
PS: Ich wette nach diesem Artikel kommen noch mehr Haar-Anzeigen.

Montag, 29. Juni 2009

Internetsüchtig? Ich? Niemals!

Oder doch? 



You Are 40% Addicted to the Internet







Internet? Please. You're definitely not geeky enough to be that addicted.

You have a full life off your computer - and the internet is just a small pastime.

Samstag, 27. Juni 2009

Aufgeschnappt!

Anscheinend Jugendsprache:

Isch schwör auf meine zwei Eier!

Ich finde, lass ich einfach mal so stehen und wirken!