Dienstag, 9. September 2008

Fast wie im Film!

Bochum letzte Nacht. Ganz Bochum schläft oder ist auf dem Weg ins Bett. Ganz Bochum? Mitnichten! Denn kurz bevor auch ich mich in die Horizontale bewege, werde ich durch laute Stimmen aufgeschreckt und gehe verwundert quer durch die Wohnung ans Fenster.

Schräg gegenüber steht ein kleines Auto, dahinter ein Polizeiwagen, deren zwei Insassen wiederum die vier Insassen des kleinen Autos aus selbigen holen. Die Jungs werden befragt, gegen das Auto gelehnt und wie im Film durchsucht. Kurze Zeit später kommt der zweite Polizeiwagen, schnappt sich einen jungen Mann und verschwindet mit ihm in die Nacht.

Unterdessen kommt langsam ein Kombi angefahren, ein Mann steigt aus, geht zum Kofferraum und lässt einen Schäferhund raus. Richtig - das kleine Auto wird anscheinend auf Drogen durchsucht. Der sehr folgsame Hund (so artig war meiner nie) springt durchs Auto. Der Mann öffnet den Kofferraum und dieser wird komplett geleert - erstaunlich, was alles in einen so kleinen Kofferraum passt - und der Hund durchsucht auch diesen. Schließlich nehmen die Beamten einen weiteren jungen Mann mit sich und das kleine Auto mit den anderen beiden jungen Männern folgt brav dem Polizeiwagen.

Mich hat eindeutig der Drogenhund beeindruckt - auch der Grund, warum ich mir das Ganze angeschaut habe. So fröhlich und gut erzogen kenne ich keinen Hund und es wirkte kein Stück wie Arbeit oder Drill. Der Hundeführer (klingt blöd, oder?) war aber richtig nett und hat, nachdem er den Hund wieder in sein Auto hüpfen ließ, diesen erstmal richtig geknuddelt, liebevoll mit ihm geredet und auf den Kopf geknutscht - toller Mann!

Und was lerne ich daraus? Ich will wieder einen Hund!

wortfeilchen

Montag, 8. September 2008

Lackschäden

Im Netz findet man verschiedene Angebote, wo man Menschen, mit denen man die Schulzeit verbracht hat, finden kann und umgekehrt. Sicher, ich habe nichts zu verbergen und bin auch eingetragen.

Jedenfalls passiert es mir öfter, dass Menschen mein Profil besuchen, mit denen ich eindeutig zur Schule ging, deren Namen ich aber entweder gar nicht kenne oder erst, wenn ich ihre Mädchennamen lese. Fotos helfen mir allzu oft leider auch nicht weiter - ich erkenne sie allzu oft einfach nicht (wieder) - dabei habe ich eigentlich ein phantastisches Gedächtnis für Namen und Bilder.

Erstaunlicherweise dachte ich, die letzten Jahre - immerhin sind seit dem Abi fast 20 vergangen - hätten auch in meinem Gesicht ihre Spuren hinterlassen und den anderen Schulfreunden, die man aus den Augen verloren hat, würde es genauso gehen, aber nöö, is nich. Während ich furchtbar viele erst auf den zweiten Blick erkenne, haben sie keine Schwierigkeiten mit mir bzw. mit meinen Fotos.

Woran liegt das? Bröckelt mein Lack doch nicht wirklich? Habe ich mich gut ge-/erhalten oder kaum verändert? Ist das gut oder schlecht? Oder bin ich lediglich aufgefallen und habe mich in ihr Gedächtnis gebrannt?

wortfeilchen

Donnerstag, 4. September 2008

Eine kleine Demutsgeste

Weil ich die Definition so hübsch finde, zitiere ich doch ausnahmsweise mal aus Wikipedia:

Als Demutsgebärde oder Demutsgeste bezeichnet man in der Ethologie eine besonders deutlich ausgeprägte Beschwichtigungsgebärde bei sozial lebenden Tierarten, die einer Unterwerfung unter einen stärkeren Kontrahenten gleichkommt. Auf diese Weise kann ein im Kampf unterlegenes Tier dem siegreichen Tier seine Niederlage signalisieren. Eine solche Geste kann so stark aggressionshemmend wirken, dass der Kampf abgebrochen wird und das unterlegene Tier von andernfalls möglichen, weiteren Verletzungen verschont bleibt.

Aber ist Euch eigentlich klar, dass ein schlichtes Nicken auch Demut, Unterordnung und Zustimmung signalisiert? Lediglich in Indien und Griechenland wird ein Nicken als Nein ausgelegt, während der Rest der Welt ein eindeutiges Ja versteht.

wortfeilchen

Mittwoch, 3. September 2008

Perfekte Geschenkideen

Schon bemerkt? In den Supermärkten hält Weihnachten Einzug - überall grinsen Dominosteine, Spekulatius und Christstollen - warum weiß ich allerdings auch nicht. Außerdem bin ich für weihnachtliche Köstlichkeiten und ritualisierte Festivitäten sowieso nur bedingt zu gewinnen. Was mich aber durchaus begeistern kann, ist ein Schokoladenbrunnen!

Egal, ob es sich um diese Luxusvariante oder die günstigere und schlichtere Variante handelt, die man anscheinend fast überall bekommt
- mir fallen spontan unzählige Verwendungsmöglichkeiten ein.

Daher, lieber Weihnachtsmann, ich wünsche mir einen Schokoladenbrunnen unterm Weihnachtsbaum.

wortfeilchen