Mittwoch, 23. Juli 2008

Schiefe Töne

Ich habe nichts gegen Musik. Ich mag sogar Kinder. Ich finde es auch absolut wichtig und richtig Kinder an Musik zu führen und sie auch Instrumente erlernen zu lassen. Ich habe ebenfalls kein Problem mit unterschiedlichen Musikrichtungen.

Wogegen ich aber etwas habe, ist ein Trompete spielendes Kind schräg gegenüber von meinem Büro.

Halt, es geht nicht um das Kind und die Musik an sich. Es geht darum, dass dieses Kind nicht wirklich Trompete spielen kann. Es trifft die Töne lediglich zwischendurch. Gerade bekam ich eine unvergessliche Interpretation quer durch alle Tonleiter und -lagen der Filmmusik von Star Wars zu hören. Eine Ausnahme, denn anscheinend kennt es auch keine kompletten Lieder: Ich habe in der letzten halben Stunde jeweils die erste Minute der Titelmusik von Starlight Express, My Bonnie is over the ocean und Blowin´in the wind gehört. Wobei dieses Kind bitte den letzten Titel wörtlich nehmen möge ...

wortfeilchen

Dienstag, 22. Juli 2008

Stöckchen & Marketing

Tina Skulima (ich frage mich, woher dieser schöne Name kommt?) hat mir ein Stöckchen vor die Füße geworfen. An sich nicht mein Ding, aber da ich ihr Blog wirklich gut finde, was selten genug vorkommt, mache ich eine Ausnahme und auch mit:

1. Seit wann gibt es Ihr Blog?

Januar 2007. Die Firma Wortfeiler war relativ neu und dazu gab es dann gleich ein offizielles Blog. Knapp 250 Postings später schreibe ich - kaum zu glauben - immer noch mit viel Begeisterung!

2. Was war der Auslöser, um das Blog zu starten?

Wissen zu teilen und zu erklären: Bereits seit (gefühlten) Jahrzehnten werde ich gefragt, ob ich nicht mal eben diese oder jene Frage zur deutschen Rechtschreibung beantworten könne oder wisse, wo diese und jene Redewendung herkommt - durch das Blog ist es viel einfacher geworden: Ich verweise einfach aufs Blog oder verschicke Links. Mittlerweile hat es sich eingebürgert, dass ich Auftragsartikel schreibe; heißt Menschen fragen sich etwas, dann mich und ich blogge es.

Außerdem findet man hier und da einfach nette und amüsante Dinge, die man kundtun möchte.

Schlicht Werbung! Natürlich geht und ging es mir auch einfach darum, als Freiberufler bekannter zu werden bzw. meine Fähigkeiten, mein Wissen öffentlich zu präsentieren und eine Anlaufstelle zu haben und zu bieten.

3. Welchen Zweck hat das Blog?

In erster Linie ist es Spaß, denn es macht einfach eine Menge Freude kleine und oft amüsante Dinge zu veröffentlichen.

Dazu kommt, dass ich die stille Hoffnung habe, den Menschen da draußen die deutsche Sprache mit ihren Tücken ein wenig näher zu bringen und zu erklären. (Anmerkung: Ich werde sicher nie müde zu erklären, dass es E-Mail, PS und herzlich willkommen heißt!)

Aber natürlich geht es auch darum, der Welt zu zeigen, dass es Wortfeiler gibt, was Wortfeiler kann und bietet und darzustellen, wer eigentlich hinter Wortfeiler steckt. Im Bereich Texte ist es naheliegend dies über ein Blog zu machen. Dazu kommt, dass ich ebenfalls veranschaulichen möchte, dass man alles mit Humor und einem Augenzwinkern angehen kann.

4. Was hat das Blog bisher gebracht?

Viel Freude und Lachen, Wissen, neue Menschen und auch ein paar Aufträge.

Blogs sind in. Rund um die Welt wird gebloggt, aber dort werden Blogs, im Gegensatz zu Deutschland, auch sehr viel mehr gelesen. Wenn ich die Entwicklungen und Möglichkeiten von Blogs in anderen Ländern sehe, bin ich immer wieder erstaunt - und insgeheim begeistert.

Ein gutes Beispiel sind recht private, amerikanische Blogs, deren Besucherzahlen fast unglaublich erscheinen, aber Fakt sind. Ein Beispiel ist Bossy, deren Blog ich (fast) täglich lese. Bossy lebt von diesem Blog und berichtet über ihr Leben, ihren Alltag und ihre Familie, aber immer mit viel Humor und lustigen Ideen.

Deutsche Blogs, die mir immer wieder über den Weg laufen, bestechen leider allzu oft durch langweilige Texte und furchterregende Rechtschreibung bzw. Grammatik. Momentan gibt es einfach sehr viele schlechte und unlesbare deutsche Blogs gegenüber einer Handvoll interessanter und guter Blogs. Ich bin neugierig, wie und wohin sich deutsche Blogs entwickeln werden. Es bleibt eben immer spannend!

Und nun auch noch weitergeben? Schauen wir mal, ob
Meike mitmacht oder Klaus oder Klaus?

wortfeilchen

Montag, 21. Juli 2008

zuviel und zu wenig

Viel zu viele Menschen wissen einfach nicht, wie und wann Zuviel groß und zusammen oder getrennt und klein geschrieben wird; ebenso verhält es sich mit zu wenig. Für mich zu viel des Guten und Anlass für einen Artikel.

Viel zu wenige Menschen wissen, dass nach der deutschen Rechtschreibung, die immerhin seit fast einem Jahr gültig ist, zu viel und zu wenig getrennt und klein geschrieben werden. Lediglich wenn man über das Zuviel oder Zuwenig redet oder schreibt, wird es groß und zusammen geschrieben.

Beispiel?

Zu wenig Zuviel ist besser als zu viel Zuwenig.

Mittwoch, 16. Juli 2008

Praktikumsplatz gesucht!

Im Auftrag einer Freundin suche ich im Großraum Stuttgart/Ulm ein 12-monatiges Betriebspraktikum mit abschließender IHK-Prüfung im Bereich Web/Print. Sie beendet gerade ihre Ausbildung zur Mediengestalterin Digital/Print bei Macromedia in Stuttgart.

Wer eine Idee, einen Platz, Interesse oder Fragen hat, möge sich bitte bei mir melden!

Vielen Dank!

wortfeilchen