Dienstag, 2. August 2011

hommage an fensterrentner.

Ich dachte, sie seien eine aussterbende Gattung:

Rentnerinnen und Rentner, die ihre Ellenbogen auf ein Kissen, das auf der Fensterbank des geöffneten Fensters liegt, legen und sich die Welt da draußen interessiert und mit bewundernswerter Ausdauer begucken. Dazu trinken sie manchmal ein Bierchen, rauchen eine Zarette, geben schlicht ab und an bissige Kommentare ab oder schauen sich einfach seelenruhig um. Das Ganze nennt sich Fensterrentner - und ist eine Erfindung des Ruhrgebiets.

Aber ich kann ganz beruhigt sein, Immigranten begeistern sich ebenfalls für unsere uralte Tradition:
 
Foto: Barbara Piontek

wortfeilchen

PS. Gruß an the one and only, the real @FensterRentner.

Kommentare:

Francisco Kuhlmann hat gesagt…

Ich freue mich schon darauf, auch Zeit für dieses schöne und interessante Hobby zu haben.

Fensterrentnering forever!

LG
FK

wortfeilchen | barbara piontek hat gesagt…

Frage mich, wie die niedersächsische Provinz auf solche Gewohnheiten reagiert? ;))))

FensterRentner hat gesagt…

Kerr, Danke fürn lieben Gruß. Tollen Beitrach zum FensterRentnern :-) Datt iss wohl au eine vonne Sachen wo nie aussterben, de jungen Leuts sagn erst imma "Ich häng mich doch nich innet Fensta" un wenn se selba ma älter werdn, dann landen se doch irgendwann alle auffem Posten innet Fenster. Lieben Gruß zurück!