Mittwoch, 21. Januar 2009

Wer ist schon perfekt?

Wer professionell Texte schreibt, lektoriert und korrigiert, weiß ganz genau, man ist auch nur ein Mensch und macht Fehler. Sie kommen seltener als bei Nichtprofis vor, aber es gibt sie halt doch.

Manchmal habe ich allerdings den Eindruck, die Konkurrenz oder ambitionierte Leser lechzen nur danach Fehler in meinen Texten zu finden.

Ines Balcik hat es wunderbar auf den Punkt gebracht:

Nobody is perfect

Gerne gönne ich meinen Leserinnen und Lesern die Freude, Fehler auf meinen Seiten zu finden. Kürzlich machte mich zum Beispiel ein Leser darauf aufmerksam, dass ein Punkt nach dem Untertitel "Randnotizen zu deutscher Rechtschreibung und Grammatik" nichts zu suchen hat. Wie ihr seht, ist der Punkt verschwunden.

Ich gebe aber zu, dass er mich nicht sonderlich gestört hat. Texte Korrektur zu lesen, hat immer etwas von Erbsenzählerei. Gerade im Moment wird mir durch ganz persönliche Erfahrungen (die mich vom regelmäßigen Bloggen abhalten) vor Augen geführt, dass es Wichtigeres im Leben gibt als einen falsch gesetzten Punkt.

Die Frage ist, wo die Grenzen liegen zwischen Kleinigkeiten und groben Fehlern. Vermutlich ist bei jedem die sprachliche Schmerzgrenze unterschiedlich ausgeprägt.


wortfeilchen

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