Dienstag, 9. August 2016

schwedische textfüße mit aha-effekt.

Meine Kollegin im doppelten Sinne - arbeitstechnisch und vom Studienfach her - Gesa Füßle oder auch Frau Textfuß hat mit dem Buske-Verlag einen Schwedisch-Sprachkalender verfasst und geschrieben. Nett wie sie ist, hat sie Belegexemplare verschenkt. Und ich hatte Glück! Ich habe einen Sprachkalender Schwedisch für 2017! Ich freue mich und danke Gesa.


Geneigte Leserinnen und Leser wissen natürlich, dass ich Skandinavistik studiert habe und daher über Vorkenntnisse verfüge. Über mannigfaltige Kenntnisse skandinavischer Sprachen sogar. Allerdings mit einer Einschränkung: Ich habe nie Schwedisch gelernt. Ergo bin ich (in Bereich der neuen skandinavischen Sprachen) ziemlich im Norwegischen und Dänischen verhaftet; vielleicht hänge ich da sogar fest. Das zeigt sich spätestens in der Aussprache und grundsätzlich bei der Grammatik. 

Auch daran haben Gesa und der Buske-Verlag gedacht: Der Kalender ist nicht nur hübsch anzusehen, also angenehm in der sogenannten Optik, Farbwahl, Schriftart und Haptik, er ist auch ungemein praktisch - was Ihr anhand dieser Fotos auf den ersten Blick seht.



Auf dem jeweiligen, täglichen neuem Blatt finde ich alle relevanten Angaben, die einen Kalender ausmachen - und lerne nebenbei Schwedisch. Jedes Kalenderblatt beinhaltet nämlich eine kurzweilige Aufgabe, deren Lösung sehr hilfreich und in deutscher Sprache auf der Rückseite zu finden ist. Abwechslungsreich und lebensnah (und nicht merkwürdig theoretisch) ist das Ganze auch noch, denn Gesa paukt mir keine drögen und langweiligen Phrasen ein und fragt sie stoisch ab, nöö, es macht Spaß. So viel, dass vielleicht doch mal ein Urlaub in Schweden ansteht - und nicht immer in Norwegen oder Dänemark. 

Eine Einschränkung muss ich machen. Eigentlich sogar zwei, die recht klein sind. Beide haben rein gar nichts mit Gesa, dem Buske-Verlag oder dem Schwedisch-Sprachkalender zu tun: 

1. Da ich die Neigung zu Besonderheit und Erbsenzählerei habe und von Haus aus Philologin bin, bemühe ich dennoch ab und an eine Suchmaschine, um die korrekte Aussprache zu finden und vergleiche Verbformen, Adjektive, Schreibweisen und weiteren Klimbim zwischen den einzelnen skandinavischen Sprachen. So ist das halt, wenn man, wie ich, Gedrucktes in der Hand haben möchte und keine App. 

2. Für Anfänger ist der Kalender nur bedingt geeignet, er setzt (mindestens) Grundkenntnisse (im besten Fall) des Schwedischen, oder (wie es bei mir ist und aufgrund der Ähnlichkeit der Sprachen) anderer skandinavischer Sprachen voraus. 

Obwohl ich die heikle Ahnung habe, in Schweden werde ich rein sprachlich für eine mehr oder weniger gelungene deutsch-dänisch-norwegische Wundertüte gehalten. Aber dafür kann schließlich Gesa nichts! Im Gegenteil! Frau Textfuß gehört kräftig gelobt! Für ihren Elan, ihren Fleiß und ihre Freude!

Und nun entschuldigt mich bitte und kauft zuhauf den Schwedisch Sprachkalender 2017 oder schaut Euch an, was Gesa so macht. Oder anders: Heja, Sverige!

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