Samstag, 14. Januar 2012

crowdfunding: l'chaim! (auf das leben!)

Glaube, Liebe, Hoffnung – nicht unbedingt in dieser Reihenfolge – das sind 3 der vielen Aspekte, die den Protagonisten Chaim ausmachen. Ihn darauf zu beschränken, wird ihm nicht gerecht: Chaim Lubelski ist voller Facetten – er ist authenthisch, manchmal bis zur Schmerzgrenze, humorvoll, voller Liebe und Lachen, die er großzügig verbreitet und er wertet nicht.

Ein Mensch wie du und ich. Fast! Denn Chaim schenkt ganz viel Liebe und Lachen - und nicht zuletzt sich selbst. Immer wieder, ohne eine Gegenleistung zu verlangen oder zu erwarten.

Es ist seine pure, fast schon philosophische Authentizität, die berührt. Besonders in Momenten, wenn er sagt: Es ist im Blut. Es ist den Genen. Es ist im Wesen. Die Vergangenheit. Der Holocaust ist die Gegenwart.

Schon wieder ein Film über den Holocaust und seine Opfer, der ein ungutes Gefühl hinterlässt und betroffen macht?

Eben nicht! Der Dokumentarfilm L'Chaim! zeigt, ohne Anklage zu erheben und mit viel Humor und Wärme, wie der Holocaust das Leben der Kinder der Überlebenden ganz real beeinflusst. Aber in erster Linie zeigt er einen ganz besonderen Menschen: Chaim. Er wurde in ein Schicksal geboren – sein Leben war und ist nicht einfach, aber er hat einen besonderen Weg gefunden dieses Schicksal zu meistern.

Wie sein Name, der Leben bedeutet, steht dieser Mann für das echte, pure Leben. Mit Liebe, Hoffnung und seinem Glauben. Er akzeptiert sein Schicksal und gibt die Hoffnung niemals auf. Warum auch? Das Leben geht weiter!

Seid Ihr neugierig geworden? Dann schaut Euch den Kurzfilm an und macht Euch selbst ein Bild:


Der Kurzfilm gibt einen kleinen Einblick, der komplette Film wird mit Eurer Hilfe natürlich viel mehr zeigen. Mehr Liebe, mehr Lachen, mehr Erlebnisse – eben wie der jüdische Trinkspruch: L'Chaim! Auf das Leben! 

Was könnt Ihr tun, damit aus L'Chaim! ein großartiger Dokumentarfilm wird? 
Geht in den nächsten 38 Tagen auf die Kickstarter-Seite von L'Chaim! und spendet. 

Könnt Ihr 10 oder 50 Dollar erübrigen, dann spendet bitte, denn jeder Dollar zählt! Ihr spendet nicht einfach so: Für eine Spende in Höhe von 25 Dollar erhaltet Ihr die Möglichkeit, den fertigen Film downzuloaden. Wer 100 Dollar spendet, bekommt eine spezielle DVD des Films und für 300 Dollar wird Euer Name im Abspann genannt!

Auch wer nicht die finanziellen Mittel verfügt, um zu spenden, kann etwas tun: Bitte verbreitet den Kickstarter-Link und helft auf diese Art!

Falls Ihr Fragen zum Film, zum Projekt oder Kickstarter habt, könnt Ihr diese als Kommentar hier posten oder auch direkt den Regisseur Elkan Spiller bei Facebook fragen. Ich werde in den nächsten Wochen immer wieder Updates in meinem Blog posten und Euch so auf dem Laufenden halten.

wortfeilchen

PS. Weitere Informationen und Updates zum Projekt L'Chaim! findet Ihr bei Facebook, im Blog des Regisseurs Elkan Spiller und natürlich bei Kickstarter.

PPS. Vielleicht fragt Ihr Euch, warum ich dieses Projekt unterstütze? Es ist so, wie es in diesem Artikel der Online-Ausgabe der Welt steht: „Die Deutschen meinen, sie müssten immer selbstkritisch sein, um den Rückfall in den Nationalismus zu verhindern. Das liegt auch an der Art, wie in der Schule Geschichte unterrichtet wird." 

Ich finde, sich schuldig zu fühlen ist keine Lösung; Veranwortung zu übernehmen - ja, aber Schuld - nein, das haben wir Deutschen zu lange stillschweigend und beschämt getan. Wenn Chaim seine Lebensgeschichte, sein Erbe und sein Leben akzeptieren kann, können wir von ihm lernen: Wir vergessen nichts, aber das Leben geht auch weiter!

Kommentare:

Penelope hat gesagt…

*~*

wortfeilchen | barbara piontek hat gesagt…

Was soll mir das nun sagen? Bin in Erklärungsnot.

Elkan hat gesagt…

Danke! Sehr gut erkannt und beschrieben! Es wird klar Chaim berührt als Mensch und nicht als Jude, so gesehen sind wir alle gleich angesprochen. Es geht ums Mensch sein.

Elkan Spiller

Hamburg hat gesagt…

"Schon wieder ein Film über den Holocaust und seine Opfer, der ein ungutes Gefühl hinterlässt und betroffen macht?"

Hallo Elkan,

wäre es da keine Option an Schulen oder Universitäten eine E-Mail zu schreiben und das Projekt vorzustellen und dafür zu werben?

Elkan hat gesagt…

Auf jeden Fall, gute Idee, der Kurzfilm wurde auch schon in der Schule gezeigt. Aber es könnten ruhig viel mehr sein. Falls du Vorschläge oder Konatke zu Schulen hast bitte schicke sie mir: elkanspiller@gmail.com