Dienstag, 22. März 2011

werbesprache und werbetexte: kundenmotive und kundennutzen.

Werbesprache, wie sie nicht sein sollte: Doktor Drostes Sprachsprechstunde.


Keine Frage, Werbetexte sollen werben. Dabei geht es in erster Linie aber nicht darum, die eigenen Produkte und eigenen Dienstleistungen möglichst ausführlich und anschaulich darzustellen und bewerben - es um die Menschen, die die ganze Geschichte bezahlen, nämlich die Kunden!

Natürlich müssen Interessen und Sichtweisen des Herstelles und des Unternehmens vertreten sein, aber es geht um Kunden und immer wieder um Kunden: Findet sich ein Kunde nicht wieder, erkennt er keinen Nutzen und fühlt er sich nicht angesprochen, kann das beworbene Produkt noch so genial und die angebotene Leistung noch so klasse sein - der Kunde wird es nicht kaufen!

Ja, so ein Kunde verfügt über viele Facetten, er ist anspruchsvoll und will umworben werden. Ein Kunde braucht Gründe, um überhaupt kaufen zu wollen.

Was will er denn, der Kunde? 

Beispiele: Er will sich geliebt fühlen, er will Geld sparen und Geld verdienen. Er will Zeit sparen und Spaß haben. Er will mehr will wissen, mehr können und es dabei bequemer haben. Er will attraktiv und gesund sein. Er will erfolgreich und angesehen sein.

Solche Kaufmotive kann man rausfinden, beispielsweise indem man überlegt, welche Werte so ein Kunde hat - und welche dieser Werte, Wünsche, Ziele und Hoffnungen mein Produkt, meine Leistung geben und erfüllen kann. Dabei aber darauf achten, dass eigene Qualitäten und/oder Produkte nicht einfach beschrieben werden, sondern echter Kundennutzen zutage kommt.

Wie heißt es so schön? Dann klappt es auch mit dem Nachbarn. Und mit dem Kunden auch.

wortfeilchen

PS. Das war nur ein Teil einer Sache, die sich Konzept nennt. Woraus klar wird, warum es Experten für solche Dinge gibt.

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