Dienstag, 15. März 2011

miese muscheln.

Miesmuscheln. Ich mag sie nicht. Weil sie mir einmal gründlich und längerfristig Magen und Darm durcheinander gebracht haben. Dennoch, so mies, wie ihr Name vermuten lässt, sind sie gar nicht:

Die Miesmuschel hat ihren Namen seit dem 18. Jahrhundert und wird auch Pfahlmuschel genannt, weil sie sich gerne an Pfählen oder Steinen festsetzt. Ihr Name stammt von Althochdeutsch mios und Mittelhochdeutsch mies, was ein Ablaut zu Moos ist. Eigentlich müsste sie nämlich, etymologisch ganz korrekt, Moosmuschel heißen.

wortfeilchen

Kommentare:

Francisco Kuhlmann hat gesagt…

Meine Gute,

Du kennst meine Vorliebe für dieses gar köstliche Schalentier. Leider teilen meine von mir zu bekochenden Damen eher Deine Einstellung.

Nichtsdestotrotz war mir schon immer klar, dass der Name sich nicht von "mies" ableiten lässt. Absolut nicht!

Danke für die Aufklärung und die Bestätigung meiner Vermutung.

LG
FK
Der sich gerade überlegt, wann niemand zum Essen daheim ist und er mal wieder Miesmuscheln machen kann! :-)

wortfeilchen | barbara piontek hat gesagt…

Du hast einen Vorteil: Du kannst meine Portion auch noch verdrücken. Ich bevorzuge Blutwurst. Und Leber. Und Lamm. zum Beispiel :-)