Dienstag, 14. Dezember 2010

zechenkind. ein stück ruhrkultur.

Unsere Väter und Großväter konnten uns noch davon erzählen. Von der Maloche, dem Dreck. Schweiß, Schmutz und Arbeit prägten das Ruhrgebiet. Wer nicht in den Pütt fuhr, ackerte im Stahlwerk.

Das ist lange her. So lange, dass ich mich kaum daran erinnern kann. Die letzten Zechen kann man an einer Hand abzählen, Stahl wird längst an anderen Orten der Welt produziert. Lediglich die Vorurteile haben viel zu oft überlebt.

Was bleibt? 

Zum Beispiel die Kleidung der Bergarbeiter, die aus derbem und sehr robustem Stoff besteht, der ein wenig an Jeans erinnert. Unter Tage getragen behält er auch nach der fachgerechten Reinigung Spuren von Stein, Sand, Schlacke und was man sonst noch alles in einem Bergwerk findet.  

Zechenkind nutzt diesen Stoff, in dem unsere Helden steckten, und macht daraus Taschen und Accessoires, die einmalig sind. Die Produkte sind wie die Mentalität im Ruhrgebiet: offen, ehrlich, direkt und dazu ohne Schnörkel oder Schnickschnack - und sie halten ewig durch.



wortfeilchen

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