Dienstag, 20. April 2010

von höckschen. mit stöckchen.

Im Sinne der Völkerverständigung, zum Beispiel in einem Gespräch, kommt man schon mal von Höckschen auf Stöckchen - man kommt von einem Thema auf ein anderes, verliert das eigentliche Thema aus dem Auge, verläuft sich in Kleinigkeiten oder Details und schweift ab.

Warum sagt man das?

Die eigentliche Wortwahl des Höckschens ist ein Hölzchen oder Hölzlein, von dem man dann auf ein Stöckchen kommt, also von einer Kleinigkeit zu einer anderen und schon hat man den Faden verloren und kommt vom Hundersten ins Tausendste. Weil sich aber von Hölzchen auf Stöckchen schlecht bzw. nicht so schön reimt, wurde daraus die Redewendung von Höckschen auf Stöckchen kommen. Wobei ich es nicht versäumen möchte zu erwähnen, dass man in manchen Regionen auch gerne von Hölzchen auf Stöckchen sagt.

wortfeilchen

Kommentare:

Doro hat gesagt…

also ich kenne das eher als:
höcksken auf stöcksken

Heike hat gesagt…

Ich kenne NUR das Hölzchen. Höckschen? Nie gehört ...

wortfeilchen | barbara piontek hat gesagt…

@Doro: Jo, aber ich dachte, das sei nur im Ruhrpott üblich, wo man ein bissken, ein Krösken und so kennt ;-)

@Heike: Hölzchen reimt sich aber doch nicht so schön wie Höckschen.