Mittwoch, 20. Mai 2009

Ärztliche Versorgung nach Gutdünken?

Fast wäre diese Meldung an mir vorbei gegangen - aber nur fast, denn Mario hat sie zum Thema eines Artikels in seinem Blog gemacht.

Ich bin sprachlos, denn vielleicht wird momentan lediglich darüber gesprochen, welche Maßnahmen man gegen die explodierenden Kosten des Gesundheitssystems einleiten kann - aber wer weiß, ob man in Zukunft vielleicht nicht der Willkür von Ärzten und Krankenkassen ausgeliefert ist?

Hoppe, immerhin Ärztepräsident, gibt an:
Im Bayerischen Rundfunk sagte Hoppe, "Menschen mit ganz schweren Krankheiten, mit hohem Leidensdruck" sollten sofort behandelt werden. Nicht ganz so vordringliche Behandlungen müssten dagegen warten, "bis die nötigen Geldmittel wieder zur Verfügung stehen". Er wolle "eine öffentliche Diskussion über die in unserer Gesellschaft stattfindende heimliche Rationalisierung".
(Quelle)

Und wer entscheidet, was eine schwere Krankheit ist und ob Handlungsbedarf besteht oder nicht? Wenn ich selbst etwas tun kann, bekomme ich in Zukunft nicht mehr einfach so ärztliche Hilfe? Erst nicht mehr rauchen und jeden Tag joggen gehen und wenn ich ganz artig bin, darf ich zum Arzt?

wortfeilchen

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