Dienstag, 5. August 2008

Auf der sicheren Seite!

Will man Frauen und Männer gleichberechtigt in und mit Texten ansprechen, funktioniert dies, indem man zum Beispiel Liebe Leserinnen und Leser schreibt.

Muss man aber gar nicht machen, denn eine schöne und sinnvolle Lösung habe ich im Impressum einer Kundenzeitschrift gefunden:

Im Sinne einer leichteren Lesbarkeit verzichtet XXX zumeist auf die Unterscheidung in weibliche und männliche Schreibweise. So sind mit Leser beispielsweise sowohl Leserinnen als auch Leser gemeint.

wortfeilchen

Kommentare:

Marik hat gesagt…

Eine gute Lösung wäre es dann, wenn die Umkehrung auch funktionierte:

»Im Sinne einer leichteren Lesbarkeit verzichtet XXX zumeist auf die Unterscheidung in weibliche und männliche Schreibweise. So sind mit Leserin beispielsweise sowohl Leserinnen als auch Leser gemeint.«

wortfeilchen hat gesagt…

Klar, beide Möglichkeiten funktionieren, aber mir ging es in erster Linie darum einen Weg zu zeigen wie man das durchaus aufwändige Leser/-innen vermeiden kann.

Marik hat gesagt…

Das war ironisch. Es funktionieren eben nicht beide Möglichkeiten. Versuchen Sie mal in einer Gruppe aus Frauen, in der ein einziger Mann sitzt, sich auf die weibliche Anrede zu beschränken … Das Einzelexemplar meldet sich mit Sicherheit sofort. Man muss es ja nicht auf die Spitze treiben, aber gelegentlich sollten schon beide benannt werden, denke ich.

wortfeilchen hat gesagt…

Natürlich funktionieren beide Möglichkeiten, kommt immer auf die Sichtweise und den Standpunkt an; wobei ich Ihre Möglichkeit präferiere, denn was interessiert mich ein einzelnes bzw. männliches Exemplar? ;-)

Und warum sollten Frauen sich - mal wieder - zurückstellen?