Dienstag, 23. Dezember 2008

Julehilsen von Wortfeiler


 
Das Jahr neigt sich dem Ende zu und gibt Anlass, einmal innezuhalten, um Vergangenes und Zukünftiges, Erinnerung und Erwartung, Vorhandenes und Neues zu bedenken - aber auch Gemeinsames zu planen.
 
Ich freue mich auf neue, spannende Projekte, weiterhin so tolle Kunden aus allen Branchen und besonders auf gewitzte und ausgefeilte Worte - von Kunden, Freunden, Lesern und mir ;-)
 
Danke! 
 
wortfeilchen 

PS: Die besinnlichen Tage zwischen Weihnachten und Neujahr haben schon manchen um die Besinnung gebracht ...

Montag, 22. Dezember 2008

Montagsgedanke

Weshalb können wir denn nicht natürlich sein? Oh, ich weiß sehr wohl, uns fehlt nur der Mut. 
 
- Jens Peter Jacobsen -

Freitag, 19. Dezember 2008

Faulpelz gleich Faultier ...

... oder warum der Faulpelz eigentlich wirklich einer ist.
 
Auch wenn man versucht ist, den Faulpelz mit dem Faultier in Verbindung zu bringen - es ist falsch.
 
Eigentlich muss man lediglich das Wort auseinandernehmen und hat die Lösung parat: Jemandem, der sehr faul ist, wächst vor Faulheit angeblich ein Pelz. 
 
Fast richtig, denn eigentlich ist es eher so, dass sich damals, als die Gummistiefel noch aus Holz waren, auf verderblichen Lebensmitteln und anderen Handwerkswaren nach zu langer oder falscher Lagerung eine manchmal farblich durchaus hübsche und pelzige Schimmelschicht bildete. Diese Fäulnisentstehung führte im Laufe der Zeit zu unserem Faulpelz, der vor lauter Nichtstun irgendwann eine Schimmelschicht auf sich finden mag.
 
Hier die Meinung der Brüder Jacob und Wilhelm Grimm.
 
wortfeilchen

Donnerstag, 18. Dezember 2008

Kurz, knapp und richtig gut!


Werbung muss nicht immer groß, bunt und aufwändig sein. Sie kann, muss sie aber nicht, denn manchmal ist eine richtig gute Idee, kombiniert mit einer schicken Umsetzung und der optimalen Platzierung, viel mehr wert, viel besser und kommt garantiert auch sehr gut an. Ein gutes Beispiel ist diese Print-Anzeige der Detektei S.E.S, die seriös, aussagekräftig und doch voller Humor ist. Gut, nee?!

wortfeilchen

PS: Wer eine kompetente und seriöse Detektei sucht: Mehr Informationen über und von der Detektei S.E.S finden Sie - und auch Ihr hier.

Mittwoch, 17. Dezember 2008

Filme für lau

Ziemlich aktuelle Filme in sehr guter Qualität mit klitzekleinen Werbeunterbrechungen kostenlos anschauen geht nicht? Doch!
Auch wenn ich absolut kein Freund von Monopolisten bin, muss ich heute doch mal msn loben, denn hier stehen viele tolle Filme kostenlos auf Abruf bereit.
Welche Filme? Na, zum Beispiel Good Will Hunting, Lost in Space und viele mehr.
Ich habe mir Rasputin angeschaut und muss zugeben, es funktioniert, läuft und klappt problemlos. Gut, ich hätte mir gerne die Original-Stimme des wundervollen Alan Rickman angetan, aber man kann eben nicht alles haben. Dafür kann ich zu den einzelnen Kapiteln des jeweiligen Films springen und so problemlos an einem anderen Tag weiterschauen.

wortfeilchen

Dienstag, 16. Dezember 2008

Montag, 15. Dezember 2008

Bisschen Bluna?!

Gut, ich habe keine Kinder und vielleicht habe ich auch keine Ahnung, aber die deutschen Behören haben ein paar neue Vornamen freigegeben: Jungen dürfen ab sofort Birkenfeld, November oder Pumuckel heißen, während Eltern ihre Tochter auch gerne Fanta, Windsbraut oder Dior nennen dürfen - die armen Kinder!

wortfeilchen

PS: Die Quelle kann ich leider nicht angeben, habe es irgendwo gelesen und einfach nicht vergessen.

Freitag, 12. Dezember 2008

Nachtrag: "Mein Leben mit Lübke"

Weil Frank sooo toll mitgemacht hat, verlinke ich gleich mal auf sein Blog und den entsprechenden Beitrag - danke!
 
Jasmin? Claudia? Möchtet Ihr auch eine Widmung des Autors Holger Steffens?

 wortfeilchen

"Mein Leben mit Lübke" - die Entscheidung!

Lübke hat gewählt und als Goldfisch mit Geschmack, Erfahrung und Kompetenz gehe ich davon aus, er hat weise gewählt.
 
Je ein Exemplar von Holger Steffens´Mein Leben mit Lübke haben gewonnen:
 
Claudia
Jasmin
Frank
 
Wenn Ihr bitte so nett seid und mir Eure Anschrift und den kompletten Namen per Mail an info[at]wortfeiler.de mailt, schicke ich ihn flugs auf dem Postweg los.
 
wortfeilchen

Donnerstag, 11. Dezember 2008

Weihnachtliche Links

Auch wenn ich noch Tage über Mein Leben mit Lübke schreiben könnte, ist das Gewinnspiel trotz magerer Beteiligung vorbei und im Laufe der Woche werden die drei Gewinner verkündet.

Und weil es draußen ziemlich gesäßkalt ist und man viel Zeit zu Hause verbringt, jetzt ein paar Links, die auch den PC kostenlos in eine kuschelige Weihnachtsstimmung versetzen:

Der virtuelle Kamin als Bildschirmschoner, der ein wunderbar knisterndes Feuer zeigt. Und noch ein Kaminfeuer.

Kein Schnee in Sicht? Leise rieselt der Schnee über den Desktop.

Santa Ride ist ein kleines, witziges Spielchen mit liebevoller Grafik und garantiertem Spaßfaktor.

Der XMas Fred stellt den Desktop auf den Kopf - immer ist was los und ich kicher gerne.

Und zum Schluss noch ein virtueller Adventskranz - oder wie wir im Pott sagen: Ein Adsventskrantz.

wortfeilchen

Mittwoch, 10. Dezember 2008

Letzte Chance auf ein kostenloses Exemplar von "Mein Leben mit Lübke"!

Wie? Bisher noch kein Mein Leben mit Lübke auf dem Nacht-, Küchen- oder Couchtisch liegen? Aber bestellt schon, oder?
 
Wenn nicht, heute könnt Ihr noch einmal ein Exemplar des Buches gewinnen, daher gleich die dritte Frage:  
 
Mit wie vielen Schiffen war Holger Steffens während der Reportage "Hand gegen Koje" unterwegs?  
 
wortfeilchen 
 
PS: Mitmachen kann jeder. Keiner hat Recht auf ein Buch, alles Glückssache.
  
PPS: Und wer nicht warten kann, bestellt sich hier ein Exemplar zum kleinen Preis.
 
PPPS: Ein kleiner Tipp: Die Antworten kann man hier finden.

Dienstag, 9. Dezember 2008

Die zweite Chance auf "Mein Leben mit Lübke"

Na, gestern gut aufgepasst und mitgemacht? Ich habe viele Nachrichten in verschiedenen Netzwerken bekommen - traut Ihr Euch nicht? Nur offiziell hier gepostete Antworten nehmen teil, also ruhig raus damit!

Heute gibt es die zweite Frage und somit zum zweiten Mal die Möglichkeit ein Exemplar von Holger Steffens´Mein Leben mit Lübke zu gewinnen.

Die zweite Frage: Wo hat der Illustrator Steffen Nölle gelebt und gearbeitet?

wortfeilchen

PS: Mitmachen kann jeder. Keiner hat Recht auf ein Buch, alles Glückssache.
 
PPS: Und wer nicht warten kann, bestellt sich hier ein Exemplar zum kleinen Preis
 
PPPS: Ein kleiner Tipp: Die Antworten kann man hier finden.

Montag, 8. Dezember 2008

Das Gewinnspiel: Mein Leben mit Lübke


Aufmerksame Leser - und Ihr seid hoffentlich welche - wissen es längst: Mein Leben mit Lübke von Holger Steffens ist druckfrisch auf dem Markt angekommen.

Und weil der Steffens nicht nur ein begnadeter Schreiber, sondern auch noch großzügig ist, spendet er drei Exemplare von Mein Leben mit Lübke! Darum habt Ihr die Möglichkeit hier in den nächsten drei Tagen täglich ein Buch zu gewinnen. Richtig, für umme, lau, gratis, kostenlos und umsonst.

Wie? Einfach regelmäßig reinschauen, Frage beantworten (Wichtig: E-Mail-Adresse hinterlegen) und mit ein wenig Glück - oder Bestechung von Lübke - habt Ihr Mein Leben mit Lübke in den Händen und vor Augen.

Ich rechne mit einem Ansturm, der jeden Counter sprengt, daher werden alle richtigen Antworten in Lübkes Aquarium - ja, es gibt ihn wirklich - geworfen und er entscheidet.

Und hier die erste Frage: Woher hat Lübke seinen Namen? 

wortfeilchen

PS: Mitmachen kann jeder. Keiner hat Recht auf ein Buch, alles Glückssache.

PPS: Und wer nicht warten kann, bestellt sich hier ein Exemplar zum kleinen Preis.

PPPS: Ein kleiner Tipp: Die Antworten kann man hier finden.

Samstag, 6. Dezember 2008

Volle Stiefel ...


... mit Dank an Doro!

Shopping für Anfänger

Dinger gibt´s! Da überfliege ich aus purer Gewohnheit (weil alter Arbeitgeber) die Online-Ausgabe der Bild-Zeitung und was sehe? Motivationstraining für Shoppingmuffel!

Warum? Wieso? Weshalb? Ist Einkaufen so toll und muss riesig Spaß machen? Ist es so wichtig ordentlich shoppen zu gehen? Muss sich jeder Mann und jede Frau dem Konsum-Wahn anschließen und freudig Geld unters Volk bringen? Ist es verwerflich höchst ungern auf den Weihnachtsmarkt zu gehen und sich durch schnatternde Enge zu schieben und sich einer Geräusch- und Geruchskulisse auszusetzen, die alles, nur nicht angenehm ist? Ich finde nicht!

Abgegeben werden muss ich deshalb nun nicht gleich, ich bleibe einfach zu Hause oder mache wichtigere Dinge. Wer macht mit?

wortfeilchen

Freitag, 5. Dezember 2008

©TOM: Süßer die Glocken nie klingen!

©TOM ist ein Stern für sich. Seit 1991 Comic-Zeichner bei der taz und Cartoonist hat er schon einige Augenweiden veröffentlicht. Allein die Startseite seiner Webseite ist mehr als einen Besuch wert.
  
Passend zur Weihnachtszeit gibt es dort ein lustiges, kleines Tom-Game, bei dem man auch noch viele tolle Preise gewinnen kann. Ich bin süchtig nach dem Teil - allein die Geräusche bringen mich zum Kichern!
 
wortfeilchen
 
PS: Ey Löwe, ick will Dir fressen!

Donnerstag, 4. Dezember 2008

Verdammte Tat, da isser! Der Lübke!

Ja, ich weiß, Ihr habt alle schon kräftig mit den Hufen gescharrt und vor Ungeduld sämtliche Finger- und Fußnägel abgeknabbert, aber nun braucht Ihr Euch nicht länger zu gedulden, denn: Lübke ist da! Wunderbar geschrieben, liebevoll illustriert und garantiert voller Spaß.

Aber ich lasse mit Freude dem Autor des Werkes, Holger Steffens, das Wort:

Wie versprochen. Noch vor Weihnachten. Vergesst Lachs und Forelle, der Goldfisch soll Euch schmecken! Als Geschenk für Freunde oder für Euch selbst.

Was Euch erwartet? Mal auf rasch:
Sicherlich kein Kinderbuch. Lübke schließt einerseits die Lücke der Aquarienliteratur, bereichert andererseits das Sortiment der Satire. Nur selten wurde eine Geschichte aus der Welt der Mensch-Fisch-Beziehungen schräger, skurriler und liebevoller zugleich erzählt als in "Mein Leben mit Lübke".

Fischliteratur? Klar. Doch keineswegs nur für Aquarienfreunde! Die Geschichte des wohl merkwürdigsten Goldfisches des Welt und seinen schrulligen Halter ist der vermutlich kürzeste Freundschaftsroman der deutschen Gegenwartsliteratur. Für jeden, der einmal etwas ganz anderes lesen möchte.

Das Buch spielt eine Melodie, dessen Kapellmeister sämtliche Saiten der Gefühlsfidel dirigiert: Freundschaft und glückseeliges Miteinander geben sich Melancholie und tiefer Trauer in einem fort die Hand. Stets begleitet von mehr als nur überzogenen Szenen, die sich der Halter mit seinem Goldfisch ausdenkt. Doch keine Bange; Lübke geht zwar von dannen, doch er stibt nicht. So viel sei an dieser Stelle bereits verraten. Happy End also. Hat er auch verdient, der Lübke …

Eine Bitte des liebevoll Fische pflegenden Autors vorweg: Nicht nachmachen! Das Buch ist eine Glosse, eine Satire, eine Groteske, ein schräges Stück. Aber keine geeignete Anleitung, um unter annehmbaren Bedingungen artgerecht Fische zu halten!

Übrigens: Unser Layouter hat sich etwas Besonderes für Lübke ausgedacht. Einen netten, kleinen Gimmik, der erst beim Blättern zutage kommt.

Zu kaufen gibt es das kleine, aber feine Buch entweder bequem über den Onlineshop unserer Partneragentur Luups, oder ab dem 08.12.2008 bei diesen Händlern:

Ruhr Nachrichten Service Shop Dortmund
Mayersche Buchhandlung Dortmund
Zoo Zajac
Aquaristik Dortmund

Weitere Verkaufsstellen folgen noch, wir halten Euch stets auf dem Laufenden. Im Zweifelsfall einfach bei einer Mayerschen Buchhandlung nachfragen.

wortfeilchen

PS: Ja, ich gebe es zu, ich habe gerade in diesem Moment Lübke vor mir liegen und lächel ihn oder die geniale Widmung von Holger an. Und ich sage es selten, aber dieses Mal schreie ich: KAUFEN! KAUFEN! KAUFEN!

Mittwoch, 3. Dezember 2008

Gerechtigkeiten

Wenn jedem laut geschähe,
Was leis' er andern thut:
Es ginge vielen wehe
Und ginge wen'gen gut.

Wilhelm Jensen

Montag, 1. Dezember 2008

Eigentlich logisch!

Winterzeit ist auch Granatapfelzeit. Sie schmecken lecker und sind sehr gesund, aber leider hinterlassen sie bei unvorsichtigem Umgang auch Flecken, die schwer zu entfernen sind.

Egal, ich habe mich gefragt, warum er überhaupt so heißt wie er heißt. Ein kluger Mann erklärte es mir:
 
Ein reifer Granatapfel platzt auf und sprengt seine Samen wild umher, damit er sich möglichst großflächig verbreitet - eben wie eine Granate.
 
Bleibt für mich nur die Frage, was zuerst da war - die Granate oder der Granatapfel?
 
wortfeilchen

Freitag, 28. November 2008

Kauf-Nix-Tag

Endlich mal ein Tag, der genau zu mir passt: Heute ist der Kauf-Nix-Tag oder englisch Buy Nothing Day.

Warum? Es geht darum, den ganzen Konsumwahn einfach mal kritisch zu sehen, zu verzichten und bewusst einzukaufen.

Der letzte Freitag im November bzw. in Europa der letzte Samstag in November ist darum in 80 Ländern der Kauf-Nix-Tag.

Warum genau dieser Tag? In Amerika ist dieses Wochenende Thanksgiving und die Leute kaufen wie die Wahnsinnigen - was ich so gar nicht verstehe, aber vor den Weihnachtstagen in jedem Supermarkt erleben muss.

Irgendwie logisch, dass in Deutschland Greenpeace diesen Tag unterstützt, aber über Esprit bin ich schon ein wenig überrascht.

Da für mich fast täglich Kauf-Nix-Tag ist, brauche ich keine besonderen Aktionen - wie sieht´s bei Euch aus?

wortfeilchen

Donnerstag, 27. November 2008

Schnief und stöhn!

Wer krank wird, ist in der Symphonie des Lebens aus dem Takt gekommen.

- Carl Ludwig Schleich -

In diesem Sinne
wortfeilchen

Dienstag, 25. November 2008

Yes we can - too!

Heide Liebmann hat eine wunderbare Idee umgesetzt und startet die Mutmacher-Blog-Parade unter dem Motto Die Krise als Chance!

Klar, die Krise haut uns aufs Gemüt und die täglichen Nachrichten ermutigen auch nicht wirklich. Dennoch, den Kopf hängenlassen? Nöö, ich finde, wo Licht ist, ist auch Schatten und mit ein wenig (Selbst-)Motivation stehen wir auch das durch. Jede Krise ist irgendwann vorbei und bietet die Chance auf neue Erfahrungen, die nicht unbedingt schlecht sein müssen. Ganz nach dem Motto: Wer weiß, wofür es gut ist!

Die Wahl von Barack Obama zeigt, dass die Hoffnung zuletzt stirbt! Die amerikanische Wirtschaft ist am Ende, die Berichte zeigen Menschen, die obdach- und arbeitslos sind, Diskrimierung ist Alltag, Sozialleistungen gibt es kaum bis gar nicht, die Liste ist lang - und dennoch haben sie sich aufgerafft und wollen es angehen. Respekt!

Wie geht Ihr mit solchen Dingen um? Kopf in den Sand? Stillhalten und aussitzen? Aktiv werden und Möglichkeiten erkunden?

Spürt Ihr Veränderungen? Habt Ihr Tipps und Erfahrungen, die Ihr teilen mögt? Ich freue mich darauf!

wortfeilchen

Montag, 24. November 2008

Virtueller Sand

Warmer Sand unter Füßen. Sand, der durch die Finger rieselt. Eine Sandburg, die von Wellen aufgelöst wird. Das sind Dinge, die ich an Sand mag. Dinge, die virtueller Sand nicht bieten kann. Dafür aber unterschiedliche Farben und spielerische Muster.

Neugierig? Hier klicken!

wortfeilchen

Freitag, 21. November 2008

le peintre surréaliste belge

Heute würde mein Lieblingsmaler, der Belgier René François Ghislain Magritte seinen 110. Geburtstag feiern - wenn er nicht 1967 gestorben wäre. Schön, dass auch Google ihn würdigt - mache ich (fast) täglich und darum ein Zitat:

Le mot Dieu n'a pas de sens pour moi, mais je le restitue au mystère, pas au néant.
- René Magritte -

wortfeilchen

Donnerstag, 20. November 2008

Lübke kommt!!!


Und das in beeindruckendem Tempo und meinerseits mit aufgeregter, freudiger Erwartung verbunden. Also, zieht Euch warm an - denn wehe, wenn der Lübke kommt!

Wann und wo? Na, entweder wieder bei mir reinschauen oder hier.
 
wortfeilchen

Mittwoch, 19. November 2008

Rechtschreib-Test

Deutsche Rechtschreibung fiel den Deutschen nie sonderlich leicht und auch die "neue" Rechtschreibung brachte und bringt mehr Verwirrung als Erkenntnis. Zeit, mal zu testen wie es klappt!? Einfach hier klicken.

Besonders, weil der beliebte Genitiv-Fehler ebenso vorkommt, wie herzlich willkommen und E-Mail.

Und wie schlagt Ihr Euch?

wortfeilchen

PS: Hat bei mir gut geklappt, aber ich übe ja auch täglich ;-))

Dienstag, 18. November 2008

Ein brauner Topf!

Ein richtig guter Topf ist braun - innen und außen, sonst ist es ein doofer Topf!

wortfeilchen - mit liebevoll kichernden Grüßen nach Düsseldorf

Montag, 17. November 2008

Rezepte: Sauerbraten

Es gibt Gerichte, die ich von meiner Mama kenne und einfach liebe. Sauerbraten ist eines davon und weil Doro, es nicht so richtig kann oder kennt, kommt hier das Rezept, wie wir Sauerbraten machen. Und weil es verschiedene Varianten gibt, trenne ich die jeweilige Optionen durch einen Schrägstrich.

Zutaten:
1 kg Rinderbraten/Tafelspitz
1/2 l Rotwein
1/4 l Rotweinessig
1/4 l Wasser
1 TL Wacholderbeeren
1 TL schwarze Pfefferkörner
2 Gewürznelken/4 Pimentkörner
4 Lorbeerblätter
2 Zwiebeln
Suppengrün
Salz

Öl
Soßenbinder/Pumpernickel/Leb- oder Honigkuchen/Brotrinde
Zucker/Honig/Rübenkraut
Knödel/Klöße nach Geschmack
Rotkohl/Apfelmus

Für die Marinade den Wein, Essig, die Gewürze, Zwiebeln und das Suppengrün mit etwas Wasser in einem Topf kurz aufkochen. Wer den Geschmack intensiver mag, mörsert die Gewürze grob, gibt sie ohne Öl in einen heißen Topf, danach das grob geschnittene Suppengrün und die Zwiebeln dazu, dünsten lassen und mit Wasser, Rotwein und Rotweinessig ablöschen. Den Sud erkalten lassen und den Rinderbraten hineinlegen, so dass er knapp bedeckt ist. Das Ganze an einem kühlen Ort 3 Tage durchziehen lassen.

Das Fleisch aus der Marinade nehmen, mit einem Küchenpapier trocken tupfen und in einem großen Topf kräftig in Öl anbraten, damit er rundherum schön braun ist. In der Zwischenzeit den Sud durch ein Sieb passieren und auffangen. Ist der Braten von allen Seiten angebraten, ihn mit der Marinade ablöschen und bei niedriger Temperatur schmoren lassen. Nach ca. einer Stunde den restlichen Sud dazugeben und ca. eine weitere Stunde schmurgeln lassen.

Der Sauerbraten ist fertig, wenn er für mich fast auseinanderfällt. Dann aus der Sauce nehmen und mit Soßenbinder, Pumpernickel, Leb- oder Honigkuchen oder Brotrinde andicken. Ganz wichtig - probieren, ob die Sauce nicht zu sauer ist und nach Wunsch mit Wasser oder Brühe verdünnen und wieder aufkochen lassen. Je nach Geschmack Zucker, Honig oder Rübenkraut untermischen, denn ein richtiger Sauerbraten ist ein bisschen süßlich-pikant und nicht einfach nur sauer.

Dazu die gewünschten Beilagen servieren - in meinem Fall Semmelknödel und selbstgemachtes Apfelmus.

Natürlich kann man auch beim Metzger fertig eingelegten Sauerbraten kaufen und zubereiten, was ebenso lecker, aber eben ein wenig anders schmeckt.

wortfeilchen

Freitag, 14. November 2008

Willst nen Keks?

Glückskekse sind toll - manchmal stimmt ihre Botschaft, manchmal nicht, aber für mich gehören sie zu einem Besuch beim Asiaten dazu. Wieso eigentlich? Warum gibt es die Dinger?

Damals, als die Gummistiefel noch aus Holz waren, nämlich im 13./14. Jahrhundert war China von den Mongolen besetzt, was den Chinesen nicht wirklich gefiel. Ergo schmiedeten sie Pläne, um die Bevölkerung gegen die Mongolen zu mobilisieren. Aber wie die Informationen und geheimen Botschaften verbreiten? Richtig, durch Glückskekse!

wortfeilchen

Mittwoch, 12. November 2008

Mittwöchlicher Gedanke

Das Leben ist kein Problem, das es zu lösen, sondern eine Wirklichkeit, die es zu erfahren gilt.

- Buddha -

Dienstag, 11. November 2008

Schadensbegrenzung?

Momentan ist es scheinbar eine Welle: Schlechte Werbung im Briefkasten!

Dieses Mal ist es eine Bank, die versucht auf die Finanzkrise zu reagieren, denn sie verteilt als Postwurfsendung ein so genanntes Magazin, das Vertrauen erwecken und Zusammenhänge erklären soll.

Klappt nicht ganz, denn dieses Magazin besteht aus mageren acht Seiten, in denen hauptsächlich Werbeanzeigen leuchten. Auf der Vorderseite steht dick und fett Mitgliedermagazin - was ich nicht bin - und gleich darunter Sonderveröffentlichung für alle Haushalte im Geschäftsgebiet - oha, also doch! Angeblich erwarten mich wichtige Informationen zur aktuellen Situation der Finanzmärkte, aber irgendwie zweifel ich an der guten Absicht und blätter los.

Die Überschriften lauten Vertrauen verpflichtet, verspieltes Vertrauen, xyz trotzt der Finanzkrise, beraten und verkauft und eine starke Hand für einen starken Mittelstand, aber die Inhalte lobpreisen in Form von Interviews, Statistiken und Werbeannoncen nur die eigene Bank.

Wo sind die Infos? Meinen die etwa die kleine Spalte mit der angeblichen Chronologie der Krise? Oder die ewig langen und langweiligen Texte zwischen der Werbung? Furchtbar viel Text, den selbst ich kaum lesen mag, weil er an sich nur Werbung für diese Bank darstellt, Kunden locken soll und nicht besonders gut geschrieben ist. Informationen? Fehlanzeige. In jeden zweiten Satz wird mir mitgeteilt, wie schlimm das alles ist, aber wie sicher diese eine Bank doch sei. Wie kann man Menschen nur erzählen, dass diese Bank zu 100 Prozent sicher sei? Seit wann gibt es absolute Sicherheit? Auf der letzten Seite, unter dem Impressum werden dann alle Filialen in Bochum inklusive Kontaktdaten aufgeführt und damit ich ja nicht vergesse, wie toll diese Bank ist, weist man mich noch mal auf die stabile Wertentwicklung bei hoher Flexibilität hin.

Gut, das Teil wirkt pseudo-professionell. Weder das Layout, noch die Texte oder der Druck begeistern mich spontan - einfach 08/15. Hätten Sie sich echt schenken können, weil sie Informationen anpreisen, aber schlicht Werbung machen - wird die Menschen, die mit dieser Bank Geld verloren haben sicherlich richtig begeistern! Nun wissen sie endlich, wo ihr Geld gelandet ist, denn billig war dieses Meisterwerk garantiert nicht und wenn ich nicht mal aus beruflichem Interesse lese, wer dann?

wortfeilchen

Montag, 10. November 2008

PS: Knapp vorbei ist auch daneben.

Vielleicht bin ich etwas pedantisch, aber ich finde, wenn man Texte schreibt und großzügig unters Volk bzw. in Briefkästen, Zeitschriften, etc. wirft, sollte man versuchen Fehler zu vermeiden - oder eine/n Lektor/in bemühen. Ich ging bisher auch davon aus, dass die großen Agenturen bzw. wohlhabenden Kunden entsprechend handeln, aber anscheinend nicht.

Denn überall springt es mir ins Auge. Alle tun es! Der Hersteller meines Autos, die Supermarkt-Kette, die Bank um die Ecke und öfter auch mal meine lokale Tageszeitung - und nun hat es auch meine Versicherung erwischt. Sie alle haben keine Schwierigkeiten es gerne und oft zu benutzen, mit der Schreibweise schon eher: Das Postskriptum.

Eigentlich kommt "Post scriptum" aus dem Lateinischen und bedeutet "nach dem Geschriebenen" - darum findet man eigentlich am Ende eines Briefes.
Eigentlich, denn heute bekomme ich einen Brief meiner Hausrat-Versicherung und was prangt ganz oben? Richtig, ein Postskriptum.

Es ist durchaus im Sinne der Werbung, das Postskriptum zu nutzen und auch an einer anderen Stelle, als an der vorgesehenen, aber falsche Schreibweise? Nöö. Meine Versicherung schreibt "P.S.:", die Bank um die Ecke versucht es mit "PS.:" - getroffen haben sie beide nicht.

Immerhin hatten wir alle ein paar Jahre Zeit, uns an die "neue" Rechtschreibung zu gewöhnen. Immerhin ist sie auch seit August 2007 offiziell gültig - dennoch gibt es anscheinend ein paar Dinge, die noch nicht einwandfrei funktionieren.

Wie lange kann die deutsche Rechtschreibung dem Druck der Masse noch standhalten? Vielleicht sollte die deutsche Rechtschreibung einfach der Masse nachgeben?

wortfeilchen

Sonntag, 9. November 2008

Kein Vergessen und so viel Erinnerung


Es braucht mehr Mut zu vergessen, als sich zu erinnern.

- Søren Aabye Kierkegaard
-


PS: Danke an Doro fürs passende Foto.

Freitag, 7. November 2008

Which character are you?

Ich liebe Tests und Filme - schön, dass ich heute mal zwei Leidenschaften verbinden kann, denn hier ist er, der Test um rauszufinden, welcher Charakter aus dem Film Hellboy man ist.

Mein Ergebnis?


wortfeilchen

Donnerstag, 6. November 2008

Mag Dich ...

... wie Du bist - selbst Mann kriegt es hin und neue Studien belegen es!

Wie jetzt? Ein motivierendes und humorvolles Video voller Wahrheit.

wortfeilchen

PS: Danke an Birgid!

Mittwoch, 5. November 2008

Geile Grußkarte!

ECards gibt es viele, aber manchmal eben besonders tolle:


Wo und wie Ihr Goldfisch Lübke verschicken könnt? Ganz einfach hier!

wortfeilchen

He made it!

Es wurde Zeit! Barack Obama ist der erste afro-amerikanische Präsident und hat wirklich mit ordentlichem Vorsprung gewonnen: Congratulations!

Ich freue mich, denn Amerika hat nun die Chance richtig viel Unrecht und Ungerechtigkeit wieder gut zu machen - ich hoffe, er wird allen Ansprüchen gerecht und wünsche ihm viel Glück und Erfolg!

wortfeilchen

Dienstag, 4. November 2008

Aldi-VIPs

Ich gehe gerne bei Aldi bei (sorry, konnte ich mir nicht verkneifen). Der Laden liegt an meiner Laufstrecke auf dem Weg nach Hause, so kann ich problemlos mal eben reinspringen. Aber was mir so richtig gut an dem Laden gefällt, sind die Menschen. Nein, nicht alle, aber ich liebe die VIPs bzw. die, die sich für welche halten.

Es fängt bereits auf dem Parkplatz an, denn dort parken sie ihre Luxuskarossen vorsichtig neben uns Normalsterblichen. Viele kommen auch zu Fuß und hängen ihre hübschen Boutique-Papiertütchen dezent mit dem Markennamen weithin sichtbar an den Einkaufswagen. Wirklich wahr, ich habe beobachtet, dass sie diese wirklich dekorativ drapieren. Sie schleichen in den Laden, als ob sie verbotene Dinge im Sinn haben oder es ihnen einfach peinlich ist hier einzukaufen. Klar, solche Statussymbole mit dicken Markennamen kosten ihr Geld - da muss man mit jedem Cent rechnen. Und die Klamotten sind es ja nicht allein - auch die Benzinfresser, die Möbel, der wöchentliche Besuch beim Trend-Friseur, im In-Fitness-Studio, usw. wollen bezahlt werden. Ein Image will aufrecht erhalten werden!

Dann schleichen sie durch den Laden und lassen dezent dies und das in ihren Wagen gleiten, wobei sie meist den Anschein erwecken nicht wirklich anwesend zu sein. Natürlich kaufen sie alltägliche Produkte, aber bevorzugt Aldi-Feinkost wie Weine und Tiefkühlkost. Ich stelle mir dann immer vor, wie sie am Abend sorgfältig den Rotwein in eine Karaffe füllen, die Medaillons brutzeln und sich im Glanz der vermeidlich teuren Feinkost sonnen, die sie so günstig erstanden haben. Wahrscheinlich haben sie auch Freunde zu Repräsentationszwecken und keine echten. Sie hecheln einem Image hinterher - und wahrscheinlich laufen die Raten für das Auto, das Haus, die Designer-Möbel, etc. noch die nächsten 20 Jahre.

Mich amüsieren sie einerseits, andererseits fühle ich mit ihnen, denn eigentlich ist so ein Leben doch verdammt traurig. Entweder haben sie kein Leben oder trauen sich nicht dieses zu leben, sie versuchen sich mit Oberflächlichkeiten eine Persönlichkeit zu verpassen - und das ist traurig!

wortfeilchen

Freitag, 31. Oktober 2008

We love the new!

Gut, dieser Slogan gehört seit Juni zu uns. Ich mag ihn nicht, aber ich kann es auch nicht ändern. Er klingt nach ganz schlechten Englischkenntnissen und leading region war mir auch nicht klar. Aber diese Woche kamen die neuen Plakate der Marketingkampagne raus - und sie gefallen mir! Sie sind witzig, charmant, vielfältig und bunt wie das Revier - auch wenn mich der Slogan weiterhin stört.

wortfeilchen

PS: Und weil heute Halloween ist, hat sich Google auch was einfallen lassen - schön!

Donnerstag, 30. Oktober 2008

Verachtung und Respekt

Man kann den Leuten aus dem Wege gehen, vor lauter Verachtung oder - vor lauter Respekt.

- Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach -

Mittwoch, 29. Oktober 2008

Nette Menschen

Es gibt Sie! Ämter, Behörden und sonstige Institutionen, die flink, freundlich und hilfsbereit sind.

Aufgeschreckt durch eine Meldung bei Heise, habe ich gleich die Deutsche Nationalbibliothek angeschrieben und gefragt, ob dieses Blog und meine Firmenwebseite eingereicht werden müssen.

Nach knapp 4 Werktagen bekam ich eine richtig nette Antwort, die alle Fragen klärte. Und weil die Informationen nicht nur mich betreffen, hier ein Auszug:

Die Deutsche Nationalbibliothek hat mit Inkrafttreten des Gesetzes über die Deutsche Nationalbibliothek am 29. Juni 2006 (BGBl.I, S.1338) den gesetzlichen Auftrag der Sammlung, Erschließung, Verzeichnung und Archivierung von Netzpublikationen erhalten. Zum Sammelgebiet Netzpublikationen gehören danach alle Darstellungen in Schrift, Bild und Ton, die in öffentlichen Netzen zugänglich gemacht werden.

Einige Kategorien von Netzpublikationen sind jedoch von der Sammelpflicht ausgeschlossen, unter anderem solche, die lediglich gewerblichen oder geschäftlichen Zwecken dienen. Generell sind damit Online-Publikationen gemeint, die z. B. aus Darstellungen der Dienstleistungen und der Angebote einer Firma bestehen und somit meist nur für Kunden von Interesse sind. Dazu zählen wir auch Ihre Website
http://www.wortfeiler.de.
Eine Ablieferung der Website ist daher nicht erforderlich.

Bezüglich Ihres Blogs unter
http://wortfeiler.blogspot.com muss ich Ihnen leider mitteilen, dass Blogs und Foren bei der Deutschen Nationalbibliothek aus technischen Gründen derzeit noch nicht gesammelt werden können. In Zukunft soll das automatische Einsammeln von ganzen Websites (Harvesting) zum Einsatz kommen. Dieses Verfahren befindet sich aber noch im Entwicklungsstadium und muss für den Einsatz im Rahmen des erweiterten Sammelauftrages zur Anwendungsreife gebracht werden. Wir werden Sie vormerken und zu gegebener Zeit wieder auf Sie zukommen.

Weitere Informationen zum erweiterten Sammelauftrag der Deutschen Nationalbibliothek finden Sie unter
http://www.d-nb.de/netzpub/index.htm sowie in unseren aktualisierten "Häufig gestellten Fragen": http://www.d-nb.de/netzpub/info/np_faq.htm.

Danke!

wortfeilchen

Dienstag, 28. Oktober 2008

Die Schweiz und Mangold?

Gut, ich habe akzeptiert, dass Rosenkohl englisch brussels sprouts heißt, weil er möglicherweise zuerst in der Gegend von Brüssel kultiviert wurde, aber wie kommt man auf swiss chard? Denn so heißt Mangold in englisch-sprachigen Gefilden.

wortfeilchen

Montag, 27. Oktober 2008

Montagsgedanke

Die Grausamkeit der meisten Menschen ist Phantasielosigkeit und ihre Brutalität Ignoranz.

- Kurt Tucholsky -

Freitag, 24. Oktober 2008

Da war er weg ...

... der Faden und mitten im Gespräch weiß man nicht mehr, was man sagen wollte.

Warum eigentlich?

Damals, als die Gummistiefel noch aus Holz waren, lebte im Labyrinth von Knossos auf Kreta ein Minotaurus. So ein Minotaurus war halb Mensch, halb Stier. Alle paar Jahre mussten dem Minotaurus Menschenopfer gebracht werden. Eines Jahres schloss sich Theseus an und von Ariadne, der Tochter des kretischen Königs Minos, erhielt er ein magisches Schwert und ein Knäuel roter Wolle. Als Theseus das Labyrinth betrat, begann er das Knäuel abzurollen, um so den Ausgang wieder zu finden. Er erschlug den Minotaurus, verlor nicht den Faden der Ariadne und fand problemlos den Ausgang.

Zum Glück kann man oft genug - nach Strich und Faden - den Faden wieder aufnehmen, nichts hängt am seidenen Faden, die Maus beißt keinen Faden ab und man spinnt den Faden weiter.

wortfeilchen

Donnerstag, 23. Oktober 2008

Offensiv-Attacke

Mittagszeit in Bochum. Ich arbeite fleißig, als es an der Tür klingelt. Da ich auf eine Sendung warte und davon ausgehe, dass diese eintrifft, öffne ich die Tür. Ich telefoniere gerade semi-beruflich mit meiner Lieblingsgraphikerin und Freundin und gedenke die Sendung einfach wortlos zu unterschreiben und anzunehmen.

Vor mir steht eine junge Frau, geschätzte Anfang 20, angemalt und gestylt wie für den bevorstehenden Disco-Besuch: Sehr knappe Kleidung umschließt ihren untrainierten Körper, hier und dort blitzt nackte Haut hervor, Modeschmuck und Piercings glitzern, sonnengebräunte Haut und eine Bemalung, die jeden Zirkus-Clown begeistern würde.

Sie schaut mich grimmig an, begrüßt mich nicht, schielt an mir vorbei ins Büro und sagt: Haben Sie einen Internet- und Telefonanbieter?

Klar, habe ich - ich telefoniere schließlich und das Schild an der Tür weist auf eine Firma im Bereich Werbung hin - da sind Telefon und Internet schon ganz angebracht. Aber eigentlich habe ich den Telefonhörer nur in der Hand, um so zu tun als ob.

Ich habe ein viel besseres Angebot für Sie!

Danke nein. Ich würge sie ab.

Warum nicht?

Weil ich versorgt bin und gerade mit einem Kunden telefoniere.

Dann eben nicht.

Sie dreht sich um und stapft von dannen - und natürlich lächelt mich eine großflächige Tätowierung über ihrem Allerwertesten an.

Jetzt machen die schon Haustürgeschäfte - was soll denn das? Ich schwanke zwischen Mitgefühl und Kopfschütteln und frage mich, welcher Anbieter solche Geschöpfe losschickt? Wie wäre es mit einem guten Tag oder ähnlichen Floskeln freundlich rübergebracht? Warum macht sie einen Job, wenn sie ihn nicht gerne macht? Hat sie eine Persönlichkeit und wenn, wo ist diese versteckt? Kann sie lächeln? Wie offensiv kann sie werden? Andererseits, wer weiß, ob die wirklich was verkaufen wollte ...

Ich werde alt, denn so etwas finde ich weder gut noch schön.

wortfeilchen

Mittwoch, 22. Oktober 2008

Elfengrüße

Wir suchen schon in tausend Gründen
von unserm Schicksal das Warum,
nur da nicht, wo es am nächsten zu finden –
in eigner Schuld - da sind wir stumm.

- August von Kotzebue -

Dienstag, 21. Oktober 2008

Beispielhaft schlechtes Deutsch

Webseiten-Texte sind nicht immer gut geschrieben und auch nicht immer gut zu lesen. Mal ist der Text an sich nicht gut, mal stimmt mit der Formatierung, Rechtschreibung oder Grammatik etwas nicht. Deutsch ist durchaus auch keine einfache Sprache. Alles kein Problem, Fehler machen wir schließlich alle.

Aber es gibt Webseitentexte, bei denen ich mich frage, was sie mir sagen wollen und bei denen ich vor lauter Fehlern den Text nicht mehr verstehe - bzw. nicht verstehe, warum solche Texte im Internet vertreten sind?

Ein Beispiel? Bitteschön!

wortfeilchen

Montag, 20. Oktober 2008

Krieg der Schriftarten

Stellen wir uns doch mal vor, Fonts wären Personen und würden sich unterhalten - dies könnte dabei rauskommen.

wortfeilchen

Freitag, 17. Oktober 2008

Ein neuer Link - Textguerilla

Es gibt massenhaft schlechte und fehlerhafte Texte - in den Weiten des Internets und natürlich auch außerhalb. Zu viele Menschen fühlen sich scheinbar berufen und schreiben munter drauflos, was das Zeug hält - auf der Grundlage von Pseudofähigkeiten, Rechtschreibkorrekturprogrammen, dem Lob des Umfeldes ("Du warst damals immer so gut in Deutsch!") oder aus welchen unerfindlichen Gründen auch immer.

Als Profi schwankt man manchmal zwischen Lächeln, Ungläubigkeit, einem Quentchen Wut und sieht sich abstrusen Preisvorstellungen gegenüber. Natürlich nicht immer, denn zu Recht werden sich immer mehr Menschen bewusst, was fundierte, korrekte und passende Worte bewirken können und welcher Zeitaufwand, welches Wissen dazu gehört.

Wer lesen möchte, wie der Alltag der Profis aussieht und mit welchen Widrigkeiten wir uns teilweise - mal mit mehr, mal mit weniger Freude - rumschlagen, dem sei ein Blog empfohlen; eine Anlaufstelle, wo Texterinnen, Lektorinnen, Übersetzerinnen und andere Expertinnen der schreibenden Zunft Ihre Meinungen und Erfahrungen humorvoll, eloquent und praxisnah schildern: Textguerilla - ein mehr als lesenswertes Blog!

wortfeilchen

PS: Vielleicht darf und kann ich dort irgendwann auch einmal meinen Senf dazugeben!

Donnerstag, 16. Oktober 2008

Impressum - ohne geht nicht!

Ein ganz wichtiger Bestandteil jeder Webseite ist das Impressum - lediglich sehr wenige Internetseiten dürfen darauf verzichten - ohne mit rechtlichen Folgen rechnen zu müssen.

Damit das Ganze schnell und einfach zu erledigen ist, hier mein Tipp: Der Impressum-Assistent.

wortfeilchen

PS: Ein Gruß nach Dortmund - Holger, dat isser!

Mittwoch, 15. Oktober 2008

Durchschnittliche Gedanken

Der bedeutende Mensch liebt das, was ihm fehlt, der durchschnittliche das, was ihm nützt.
- Dr. Carl Peter Fröhling -


Der Durchschnittsmensch, der nicht weiß, was er mit diesem Leben anfangen soll, wünscht sich ein anderes, das ewig dauern soll.
- Anatole France -

wortfeilchen

Dienstag, 14. Oktober 2008

Ausm Effeff!

Ein montägliches Kundengespräch mit meiner Bemerkung, dass ich XYZ aus dem Effeff könne, brachte einen furchtbar netten Kunden gleich auf die Idee zu fragen, woher denn diese Redewendung überhaupt stammen würde?

Kann ich problemlos aus dem Effeff beantworten:
Aus der Kaufmannssprache und dem Italienischen. Bei Kaufleuten stand der Buchstabe f für fino, was natürlich feine Ware bedeutet. Es gab auch die Steigerung ff für finissimo. Kann man also etwas sehr gut, beherrscht man es aus dem Effeff.

wortfeilchen

Montag, 13. Oktober 2008

Donnerstag, 9. Oktober 2008

Richtlinien u.a. für Texte

Jens Meiert ist ein Fuchs - im positiven Sinn - und er hat eine Liste veröffentlicht, welche auch die wichtigsten Merkmale eines guten Textes zusammenfasst. Und weil ich gar nicht zu Konkurrenzdenken neige und ihm dafür Lob und Anerkennung zolle, hier die Liste - und möge sie eifrig gelesen und vor allem befolgt werden!

wortfeilchen

Mittwoch, 8. Oktober 2008

Einfach mal an die eigene Nase fassen ...

Eine liebe Freundin, die aus gutem Grund anonym bleiben möchte, berichtete mir unter schallendem Gelächter von den neusten Ergüssen ihrer ach so gebildeten Chefin. Und weil diese Chefin dauernd raushängen lässt wie klug, gebildet und kompetent sie ist und warum sie die Chefin ist, sehe ich es gar nicht ein diese Fehler nicht als Klopper zu veröffentlichen.

Diese neuen Schreibweisen prangen an der Kasse des Geschäfts:

Konseqwenz

presentieren

Andererseits scheint Chefin genau in der richtigen Firma zu sein, denn auf deren Webseite findet man dies:

Kontakt:
Wählte einen Abschnitt vom oberen Kontaktmenü vor

wortfeilchen

Dienstag, 7. Oktober 2008

Vielleicht ...


... bekommen wir diese Woche ja noch einen Hauch von Sommer?!

Wenn nicht - an dieser Stelle ein Stück Sommer zum Anschauen!

wortfeilchen

PS: Danke an Doro; mehr von ihr hier.

Montag, 6. Oktober 2008

2 Wochen Fahrverbot!

Ich darf die nächsten 2 Wochen nicht Auto fahren! Ich finde es ungerecht und richtig blöd. Nein, ich habe nichts angestellt. Ich bin weder zu schnell gefahren, hatte keinen Unfall oder habe Drogen genommen. Ich komme schlicht nicht aus der Garage!

Seit November 2007 wird die Straße vor meiner Garage umgebaut. Seitdem weiß ich nie genau, wann und in welche Richtung ich aus der Garage fahren kann - das ist jeden Tag anders. Ich kann auch nie sagen, an welchem Ende der Straße ich fahren kann - mal ist die eine Seite gesperrt, mal die andere. Außer, dass es seit 10 Monaten sowieso eine Holperpiste ist, die sich bei Regen in eine Schlammwüste verwandelt, die man nur in Gummistiefeln überqueren kann und jedes Auto aussieht wie es halt aussieht, wenn es auf eine Baustelle fährt.

Aber nun kam die Krönung: Am Donnerstag, den 2.10.2008 lag ein Schreiben im Briefkasten, das ankündigte, dass die komplette Straße zwischen dem 6. und 17.10.2008 gesperrt ist und nicht befahren werden kann. Na toll!

Nicht nur, dass ich manchmal Termine habe oder einkaufen fahren oder Freunde besuchen möchte oder meine Mutter zum Arzt fahre, weil sie nicht wirklich gut laufen kann, nöö, ich möchte einfach selber entscheiden, wann ich fahren darf und wann nicht.

Und überhaupt, was ist im Notfall?
Weil ein Krankenwagen darf ja auch nicht fahren. Gegenüber ist ein Kindergarten. Ich frage mich außerdem, was machen die Arztpraxen in der Straße? Und warum wird so was erst kurz vor Toresschluss angekündigt? Kann man nicht 1-2 Wochen vorher Bescheid geben, damit man sich darauf einrichten kann? Die Stadt Bochum anscheinend nicht und anscheinend ist es auch nicht so wichtig, dass man ältere Anwohner, überhaupt Anwohner ein wenig vorbereitet. Vielen Dank!

Daher schon mal an alle, die hier lesen: Ich bin die nächsten 2 Wochen auf öffentliche Verkehrsmittel angewiesen und die lassen mich ja auch nie im Stich.(Achtung, das war Ironie, weil der VRR seit ein paar Wochen auch spinnt!)

wortfeilchen - grummelnd!

Freitag, 3. Oktober 2008

How to live like a geek

Geeks (oder auch Nerds) sind Menschen, die damals in der Schule oft verprügelt wurden, weil sie als langweilige Streber und Opfer gesehen wurden. Gar nicht wahr, denn ein Geek interessiert sich schlicht für (natur-) wissenschaftliche oder fiktionale Themen wie IT, etc. und hat auch furchtbar viel Talent in dem Bereich. Wäre Bill Gates (u.a.) kein Geek (oder Nerd), so kämen ziemlich viele Menschen nicht in den Genuss der regen PC- und Internetnutzung.

Lange Rede, kurzer Unsinn - auch Geeks wollen angenehm leben und wohnen, aber ihrem Stil angemessen und der könnte so aussehen.

wortfeilchen

PS: Mir hat es ja das Tastatur-Waffeleisen angetan.

Donnerstag, 2. Oktober 2008

Monatsnamen - Oktober

Der letzte Monat ist dran! Wie? Ja, der Oktober ist der letzte Monatsname, den ich erkläre und dann habe ich über alle zwölf Bezeichnungen geschrieben. Gut, was? ;-)

Laut dem römischen Kalender (Gruß an Moni) ist der Oktober der achte Monat des Jahres und daher stammt sein Name von lateinisch octo = acht.

Weinmonat wie Karl der Große vorschlug, klingt doch viel verlockender und interessanter als eine schlichte Zahl.

Im Ausland klingt der Monatsname irgendwie auch schöner als bei uns:

Schottisch-Gälisch - dàmhair
Irisch - deireadh fómhair
Walisisch - hydref
Maori- whiringa ā nuku


wortfeilchen

Mittwoch, 1. Oktober 2008

Momentaufnahmen

Ich lese fast täglich Bossys Blog und letzte Woche verwies und verlinkte sie auf ein Blog von zwei Freunden, die 3.191 Meilen voneinander entfernt wohnen und jeden Abend beide ein Foto posten. Kein Text, keine Kommentare, schlicht zwei Fotos aus zwei Leben. Die Motive sind individuell und zeigen Momentaufnahmen aus dem Leben der beiden. Wenn meine Beschreibung nicht gut war, einfach hier selber reinschauen.

wortfeilchen

Dienstag, 30. September 2008

Besser geht nicht!

Der Mond strahlte bereits durch das wolkendurchzogene Himmelszelt, als sich das Wortfeilchen aufmachte um zu lernen, denn es ist der Ansicht nie genug zu können und möchte Fehler tunlichst vermeiden (Gruß nach Rostock).

Schriftlich in schimmernden Lettern angekündigt und versprochen ward die magische, wahrscheinlich vor Erhabenheit leuchtende Experten-Super-Zauberin der Texte. Das Wortfeilchen ward unschlüssig ob des angekündigten Zaubers, begab sich aber dennoch zur vereinbarten Zeit an den Ort der atemberaubenden Magie - ein Glaspalast, der eher an einen Seniorentreff erinnerte (auch wegen der vorherrschenden Temperatur).

Die Zauber-Expertin erschien ohne Zusatzeffekte - keine Blitze, nicht einmal eine klitzekleine Rauchschwade kündete vom ihrem Eintreffen: Eine schlichte Frau um die 50 erschien auf ihren eigenen Füßen in unserer Mitte, wobei sich das Wortfeilchen schon darauf gefreut hatte endlich das effektvolle Schweben zu erlernen.

Sie erhob die Stimme und ihre Sprache - und ihre Witze - überzeugten nicht wirklich, während die Inhalte einigermaßen plausibel, wenn auch nicht neu oder unbekannt, waren und kratzte unbeeindruckt an der Oberfläche der Materie.

Irgendwann erklomm sie den Punkt, an dem es um Rechtschreibung und Korrekturlesen ging und das Wortfeilchen dachte zuerst, ihre Ohren würden sie im Stich lassen, denn die selbsternannte Magierin ward der Meinung, dass man Texte immer gegenlesen lassen muss um Rechtschreibfehler zu vermeiden. Jaja, bis dahin klingelten dem Wortfeilchen noch nicht die Ohren, aber als die so genannte Expertin anhub zu verkünden, dass ja eine Tochter oder ein Sohn oder wer gerade verfügbar ist dafür bestens geeignet sei, ging ein Schütteln durch des Wortfeilchens Körper.

Aber die so gar nicht zaubernde Expertin redete unverdrossen (und erschreckend naiv) weiter und pries die Vorteile des Rechtschreibkorrekturprogrammes, welches Teil eines uns allen bekannten Textverarbeitungsprogrammes auf dem heimischen PC ist. Dies ist anscheinend der Zauberstab der Möchtegernmagierin, denn nachdem sie uns ihren Flyer huldvoll übergab, überkam das Wortfeilchen schlussendlich doch das Grausen und sie ward nur noch in der Lage schweigend auf die Fülle der Rechtschreib- und Formatierungsfehler zu deuten und nach Luft zu schnappen.

Erinnert das Wortfeilchen frappierend an Rumpelstilzchen, aber erstaunlicherweise scheint sie Erfolg mit ihrem Tun zu haben - warum auch immer - und sie hat so gar keine Probleme damit ihre Defizite nicht zu erkennen. Im Gegenteil, das Wortfeilchen fragt sich, ob Rumpelstilzchen richtig klug oder einfach dumm und dreist ist.

wortfeilchen - am Ende ihrer Kraft & Geduld

PS: Wenn das Wortfeilchen dachte, es wäre vorbei mit dem Matryrium, so täuschte es sich gewaltig, denn die enttarnte Hexe schob unverdrossen und von sich selbst überzeugt per Mail glatt eine Zusammenfassung des abendlichen Vortrags hinterher und - wie nicht anders zu erwarten - schrie diese fast von allein, weil von falscher Rechtschreibung durchzogen und eine Formatierung auf Grundschuldniveau aufweisend.

Freitag, 26. September 2008

Europäischer Tag der Sprachen

Der Philologin Herz frohlockt, denn der heutige Tag ist dazu gedacht, die Mehrsprachigkeit und Wertschätzung aller europäischen Sprachen und Kulturen und auch noch lebenslanges Lernen zu fördern.

Den Tag gibt es seit 2001 (dem europäischen Jahr der Sprachen) und der Europarat und die EU versuchen ganz vielen Menschen durch Aktionen, Veranstaltungen und Iniativen das Kennenlernen und Erlernen von Sprachen schmackhaft zu machen. Koordiniert wird das Ganze vom Europäischen Fremdsprachenzentrum des Europarates.

Na, ich mache gerne mit und suche noch eine lokale Möglichkeit endlich Hebräisch und Sanskrit zu lernen.

wortfeilchen

Donnerstag, 25. September 2008

Fast wie im Film, die Zweite

Ich bin eine gute Tochter. Ich besuche meine Mutter ebenso regelmäßig wie gerne. Da kann es schon mal später werden. Der Weg von meiner Mutter zu mir dauert ungefähr 5 Minuten und geht mitten durch die beleuchtete City von Bochum, also kein Problem - dachte ich. So auch letzte Woche. Es wurde ca. 22h und der Herbst hält mit kühlen, fies-feuchten Nächten auch in Bochum Einzug.

Frohen Mutes und mit Vorfreude auf eine heiße Dusche stapfte ich gen Heimat - mit Alanis via MP3-Player am Ohr und einem Rucksack voller Einkäufe auf dem Rücken - als ich eine Frauenstimme hörte.

Hallo!
Keine Reaktion von mir, weil ich dachte, wen meint denn die.
Halloooo! Wollen Sie die Straße entlang?
Ich blieb stehen und dachte bei mir, nein, ich wollte mich nun genau hier hinsetzen und die Nacht mit Blick auf das angestrahlte Gotteshaus verbringen oder wahlweise einen Tunnel graben.
Gehen Sie da nicht lang!
Ich zog eine Augenbraue hoch.
Meine Freundin und ich waren gerade bei einer Modenschau, ich brachte sie zu ihrem Auto als uns ein Mann mit einer Cola-Flasche begegnete, der sich öffentlich selbst befriedigt (nee, so drückte sie sich nicht aus, aber ich bin gut erzogen).
Aha, und nun?
Steigen Sie ein, ich bringe sie eben um die Ecke.
Perplex oder überrascht wie ich war dachte ich an den vollen und schweren Rucksack auf meinem Rücken und stieg ein.

Kaum im Auto regte sie sich auf, weil mitten in der City und überhaupt mit einer Cola-Flasche in der anderen Hand - anscheinend ein wichtiges Detail. Ich fragte sie gerade dezent, ob sie zumindest die Polizei angerufen habe als wir vor meinem Haus hielten und im gleichen Moment die Polizei neben uns hielt. Ich also aus dem Auto gesprungen und dem Freund & Helfer zugewunken. Beide schauten mich ein bisschen komisch an, stiegen aber aus. Die unentwegt redende (was ich nicht nett fand) Nachhause-Bringerin (was ich sehr nett fand) schwallte sogleich die beiden Beamten zu, ich bedankte mich und entkam - dem Cola trinkenden Exhibitionisten und ihrem permanenten Redeschwall! Da soll noch mal einer sagen in Bochum is nix los!

wortfeilchen

Mittwoch, 24. September 2008

Kichernde Bäume

Ich bin ein fröhlicher Mensch. Ich bin ebenfalls ein direkter Mensch und lache mir gerne spontan einen Ast. Aber wieso eigentlich?

Damals, als die Gummistiefel noch aus Holz waren, dieses Mal im 19. Jahrhundert kam diese Redewendung in Mode: Wenn man richtig herzhaft lacht, krümmt sich unser Körper, der Rücken wölbt sich, die Schultern gehen nach vorne. Damals stand das Wort Ast synonym für das Wort Buckel und weil der lachende Mensch seine Körperhaltung dementsprechend ähnlich verändert, lacht er sich einen Ast - auch heute noch, wo ein Ast eigentlich nur am Baum hängt.

wortfeilchen

Dienstag, 23. September 2008

Welches Geschlecht hat mein Gehirn?

Ich liebe diese kleinen Tests (und auch Statistiken). Bei Nessy habe ich einen Test entdeckt, der angeblich rausfindet, wie mein Hirn tickt.

Irgendwie erstaunt mich das Ergebnis nicht wirklich:




Your Brain is 67% Female, 33% Male



Your brain leans female

You think with your heart, not your head

Sweet and considerate, you are a giver

But you're tough enough not to let anyone take advantage of you!




wortfeilchen

Montag, 22. September 2008

Monatsnamen - September

Es klingt nicht nur langweilig, es ist auch ziemlich langweilig: Der September heißt September, weil er nach dem römischen Kalender der siebte Monat des Jahres ist und die Zahl Sieben lateinisch septem lautet.

Die alten germanischen Bezeichnungen Scheiding, Herbstmond, Herbstmonat, Herbsting, Holzmonat, Gerstmonat, Speltmonat und Engelmonat klingen doch viel poetischer und schöner.

Ende des Monats bzw. am 22./23. September gibt es aber noch die Tag-und-Nacht-Gleiche (aequinoctium autumnale) und somit den untrüglichen Beweis, dass die Tage kürzer und die Nächte länger werden.

wortfeilchen

PS: Alles Liebe für das heutige Geburtstagskind - meine Mutter.

PPS: Ein Tipp - http://federwerk.wordpress.com

Mittwoch, 17. September 2008

Rezepte: Bagel

Ich liebe sie - Bagel. Sie sind lecker, kalorienarm und vielseitig, aber in Bochum bekommt man sie nicht einfach so, daher habe ich angefangen sie selbst zu backen und unterschiedliche Rezepte getestet.

Wer auch mal will - hier mein Favorit, den es hier auch als Video-Anleitung gibt:

Zutaten:
500 Gramm Mehl/Vollkornweizenmehl
21 Gramm frische Hefe/ein halber Würfel
1 Esslöffel Zucker/braunen Zucker/Honig
10 Gramm Salz
20 Gramm Butter

Einen Topf Wasser
Honig oder Zucker
Sesam, Mohn, Kümmel, Eigelb

So geht´s:
Die Hefe in das Mehl bröseln, etwas vermischen, warmes Wasser hinzufügen und ca. 5 Minuten kneten. Geht manuell oder einfach alle Zutaten in eine belastbare Küchenmaschine geben. Salz und Butter hinzufügen und zu einem elastischen Teig verkneten. Das dauert ca. weitere 5 Minuten. Den Teig abdecken und ca. 40 Minuten gehen lassen. Ich decke ihn mit einem sauberen Geschirrhandtuch ab und stelle ihn, wie Oma es mir beigebracht hat, unter eine Bettdecke ins Bett.

Den Teig zu ca. 8 Kugeln formen und daraus Bagel formen. Erneut abdecken und für ca. 40 Minuten gehen lassen.

In der Zwischenzeit einen großzügigen Esslöffel Honig in einen Topf mit Wasser geben und zum Kochen bringen.

Den Backofen auf 200 Grad vorheizen.

Die Bagel einzeln und nacheinander ins kochende Wasser legen und von jeder Seite
ca. 1 Minute ziehen lassen. Dann rausnehmen und eine Seite in Sesam, Mohn (oder was man mag) legen. Mit dieser Seite nach oben auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und auf dem mittleren Einschub des Backofens etwa 15-20 Minuten hellbraun backen.

wortfeilchen

PS: Bagel sind eine jüdische Spezialität, daher hier noch ein Rezept für koschere Bagel.

PPS: Laut Duden heißt der Plural von Bagel zwar Bagels, aber ich finde die Mehrzahl Bagel viel schöner.

Montag, 15. September 2008

Vollmond

Wir sind wieder wer, sagte der Wolf, als der Vollmond kam.

- unbekannt -

Krause Glucke

Doro war in den Pilzen - und wurde fündig - siehe Foto.

Ich kannte diese Sorte noch nicht: Erinnert äußerlich an einen Schwamm oder entfernt einen Blumenkohl. Anfangs ist der Pilz weißlich und je älter er wird, desto gelblich-bräunlicher wird er. Was mich aber richtig erstaunt, die krause Glucke kann richtig groß werden und bis zu 5 Kilo wiegen.

Ich hoffe, die Pilze waren ebenso lecker?

wortfeilchen

PS: Danke Doro für das passende Begleitfoto. Hier noch mehr Fotos von Doro.

Donnerstag, 11. September 2008

Plagiate finden!

Wer selbst Texte verfasst, vertreibt und veröffentlicht kennt das Problem: Immer wieder werden die eigenen Texte kopiert, geklaut oder als eigene ausgegeben. Nicht nur unfair und ärgerlich, sondern laut Urheberrecht auch strafbar.
Damit Ihr selbst kontrollieren könnt, ob Eure Texte irgendwo im Internet zu finden sind, hier einige Links:


wortfeilchen

Mittwoch, 10. September 2008

Olle Lappen

Na, heute auch schon über eine Lappalie aufgeregt? Aber keine Ahnung, woher der Ausdruck stammt?

Damals, als die Gummistiefel noch aus Holz waren - dieses Mal im 17. Jahrhundert - kamen Studenten aus Spaß auf die Idee unserem Alltagswort Lappen eine lateinische Endung zu geben und aus dem Lappen wurde die Lappalia, die dann im Laufe der Zeit zu unserer Bezeichnung für eine unbedeutende bzw. unwichtige Sache wurde: Lappalie.

wortfeilchen

Dienstag, 9. September 2008

Fast wie im Film!

Bochum letzte Nacht. Ganz Bochum schläft oder ist auf dem Weg ins Bett. Ganz Bochum? Mitnichten! Denn kurz bevor auch ich mich in die Horizontale bewege, werde ich durch laute Stimmen aufgeschreckt und gehe verwundert quer durch die Wohnung ans Fenster.

Schräg gegenüber steht ein kleines Auto, dahinter ein Polizeiwagen, deren zwei Insassen wiederum die vier Insassen des kleinen Autos aus selbigen holen. Die Jungs werden befragt, gegen das Auto gelehnt und wie im Film durchsucht. Kurze Zeit später kommt der zweite Polizeiwagen, schnappt sich einen jungen Mann und verschwindet mit ihm in die Nacht.

Unterdessen kommt langsam ein Kombi angefahren, ein Mann steigt aus, geht zum Kofferraum und lässt einen Schäferhund raus. Richtig - das kleine Auto wird anscheinend auf Drogen durchsucht. Der sehr folgsame Hund (so artig war meiner nie) springt durchs Auto. Der Mann öffnet den Kofferraum und dieser wird komplett geleert - erstaunlich, was alles in einen so kleinen Kofferraum passt - und der Hund durchsucht auch diesen. Schließlich nehmen die Beamten einen weiteren jungen Mann mit sich und das kleine Auto mit den anderen beiden jungen Männern folgt brav dem Polizeiwagen.

Mich hat eindeutig der Drogenhund beeindruckt - auch der Grund, warum ich mir das Ganze angeschaut habe. So fröhlich und gut erzogen kenne ich keinen Hund und es wirkte kein Stück wie Arbeit oder Drill. Der Hundeführer (klingt blöd, oder?) war aber richtig nett und hat, nachdem er den Hund wieder in sein Auto hüpfen ließ, diesen erstmal richtig geknuddelt, liebevoll mit ihm geredet und auf den Kopf geknutscht - toller Mann!

Und was lerne ich daraus? Ich will wieder einen Hund!

wortfeilchen

Montag, 8. September 2008

Lackschäden

Im Netz findet man verschiedene Angebote, wo man Menschen, mit denen man die Schulzeit verbracht hat, finden kann und umgekehrt. Sicher, ich habe nichts zu verbergen und bin auch eingetragen.

Jedenfalls passiert es mir öfter, dass Menschen mein Profil besuchen, mit denen ich eindeutig zur Schule ging, deren Namen ich aber entweder gar nicht kenne oder erst, wenn ich ihre Mädchennamen lese. Fotos helfen mir allzu oft leider auch nicht weiter - ich erkenne sie allzu oft einfach nicht (wieder) - dabei habe ich eigentlich ein phantastisches Gedächtnis für Namen und Bilder.

Erstaunlicherweise dachte ich, die letzten Jahre - immerhin sind seit dem Abi fast 20 vergangen - hätten auch in meinem Gesicht ihre Spuren hinterlassen und den anderen Schulfreunden, die man aus den Augen verloren hat, würde es genauso gehen, aber nöö, is nich. Während ich furchtbar viele erst auf den zweiten Blick erkenne, haben sie keine Schwierigkeiten mit mir bzw. mit meinen Fotos.

Woran liegt das? Bröckelt mein Lack doch nicht wirklich? Habe ich mich gut ge-/erhalten oder kaum verändert? Ist das gut oder schlecht? Oder bin ich lediglich aufgefallen und habe mich in ihr Gedächtnis gebrannt?

wortfeilchen

Donnerstag, 4. September 2008

Eine kleine Demutsgeste

Weil ich die Definition so hübsch finde, zitiere ich doch ausnahmsweise mal aus Wikipedia:

Als Demutsgebärde oder Demutsgeste bezeichnet man in der Ethologie eine besonders deutlich ausgeprägte Beschwichtigungsgebärde bei sozial lebenden Tierarten, die einer Unterwerfung unter einen stärkeren Kontrahenten gleichkommt. Auf diese Weise kann ein im Kampf unterlegenes Tier dem siegreichen Tier seine Niederlage signalisieren. Eine solche Geste kann so stark aggressionshemmend wirken, dass der Kampf abgebrochen wird und das unterlegene Tier von andernfalls möglichen, weiteren Verletzungen verschont bleibt.

Aber ist Euch eigentlich klar, dass ein schlichtes Nicken auch Demut, Unterordnung und Zustimmung signalisiert? Lediglich in Indien und Griechenland wird ein Nicken als Nein ausgelegt, während der Rest der Welt ein eindeutiges Ja versteht.

wortfeilchen

Mittwoch, 3. September 2008

Perfekte Geschenkideen

Schon bemerkt? In den Supermärkten hält Weihnachten Einzug - überall grinsen Dominosteine, Spekulatius und Christstollen - warum weiß ich allerdings auch nicht. Außerdem bin ich für weihnachtliche Köstlichkeiten und ritualisierte Festivitäten sowieso nur bedingt zu gewinnen. Was mich aber durchaus begeistern kann, ist ein Schokoladenbrunnen!

Egal, ob es sich um diese Luxusvariante oder die günstigere und schlichtere Variante handelt, die man anscheinend fast überall bekommt
- mir fallen spontan unzählige Verwendungsmöglichkeiten ein.

Daher, lieber Weihnachtsmann, ich wünsche mir einen Schokoladenbrunnen unterm Weihnachtsbaum.

wortfeilchen

Sonntag, 31. August 2008

Internationaler Blog-Tag

Yep, so was gibt es auch schon: Heute findet der vierte internationale BlogDay statt. Es geht darum, dass sich unterschiedlichste Blogger aus allen Ländern der Welt kennenlernen und natürlich auch Blogs vorstellen, die man selbst mag. Diese Blogs können auch bewertet werden, aber in erster Linie geht es um Spaß und Neugier!

Und hier geht es zum BlogDay.

Klar, ich mache auch mit und freue mich sehr, wenn Ihr hier für mich abstimmt.

Woher ich davon weiß? Na von
the BOBs!

wortfeilchen

Freitag, 29. August 2008

Nachtrag: Rückenelend!

Vielen Dank für die zahlreichen lieben Nachfragen, Genesungswünsche und Tipps - und ja, es geht ein wenig besser, aber Dinge, wie gerade mal zur Bank und zur Post oder am Schreibtisch sitzen, sollte ich noch ein wenig lassen - autsch eben!

Und wer nicht nachgefragt hat: Tit for tat! ;-)

Geht es Euch eigentlich auch so, dass Ihr unterschwellig wütend oder beleidigt seid, wenn Ihr nicht so könnt wie Ihr wollt? Mir geht es jedenfalls so.

wortfeilchen

Neue Besen kehren besser?

Eine neue Suchmaschine versucht Google den Rang streitig zu machen. (Nebenbei bemerkt: Anscheinend wurde sie von Ex-Googlern erstellt) Sie heißt Cuil und durchsucht nach eigenen Angaben ca. 120 Milliarden Internetseiten, was mehr ist als Google derzeit bietet. Weiterhin kann man einen Safemode nutzen, so anonym surfen und hinterlässt keine Spuren.

Neugierig wie ich bin, habe ich sie mir angesehen und es ist alles schon ein wenig ungewohnt. Deutsch spricht sie nicht, was mich nicht beeindrucken kann, da ich multilingual bin. Umlaute sind ihr auch fremd und die Ergebnislisten orientieren sich international. Optisch schlichter schwarzer Hintergrund mit dezenten stahlblauen Einwürfen und einem weißen Suchfeld. Suchergebnisse kann man wahlweise in zwei oder drei Kolumnen anzeigen lassen und es werden auch nicht - wie bei Google - Ergebnislisten angezeigt, sondern kleine Blöcke, die eine kurze Inhaltsangabe präsentieren.

Natürlich habe ich nach Wortfeiler gesucht - die Anzahl der gefundenen Ergebnisse ist ordentlich, allerdings ist die Reihenfolge eher merkwürdig, denn zum Beispiel zeigt die erste Seite gleich Ergebnisse, die mit Wortfeiler so gar nichts zu tun haben. Aber vielleicht hätte ich einfach weitere Einstellungen vornehmen müssen? So wirklich überzeugt oder angetan bin ich nicht, Ihr?

Was soll cuil überhaupt bedeuten? Angeblich ist es gälisch und heißt so etwas wie Wissen und wird cool ausgesprochen. Stimmt das wohl?

wortfeilchen

Donnerstag, 28. August 2008

Pain in the back

Es begann gestern - mit Schmerzen in der rechten Schulter und Lendenwirbelsäule - aber es war (mit verkniffenen Gesichtszügen und hartnäckigen Bemühungen) erträglich. Heute geht gar nichts mehr, der gesamte untere Rückenbereich ist eine schmerzende Baustelle.

Da ich nicht genau weiß wie ich zum Arzt kommen soll - ich komme ja kaum ins Bad - freue ich mich sehr über Tipps und Tricks, die mir das Leben erleichtern!

wortfeilchen

Mittwoch, 27. August 2008

Genderblogging ...

... oder die Verteilung der Geschlechter unter Bloggern.

Es gibt das Vorurteil, dass Frauen sich mit Kommunikation einfacher tun. Ich bin mir manchmal gar nicht so sicher, ob es wirklich so ist oder Männer einfach nur pragmatischer bzw. einfacher sind. Egal, meine Alma Mater, die Ruhr-Universität Bochum, und das HWP-Fachprogramm "Chancengleichheit" des Ministeriums für Innovation, Wissenschaft, Forschung und Technologie des Landes Nordrhein-Westfalen machten sich daran zu erforschen, wer denn alles so bloggt. Mehr Weibchen oder Männlein?

Das Ganze wurde soziodemographisch und empirisch anhand von 464 Weblogs durchgeführt und heraus kam, dass die Mehrheit der deutschen Blogger weiblich ist. 66,1 Prozent weibliche Schreiberlinge stehen 33,9 Prozent männlichen Autoren gegenüber.

In den Top100-Blogs liegt der Frauen-Anteil lediglich bei 29,8 Prozent, dies zeigt, dass Bloggerinnen andere Inhalte als Blogger wählen. Während 60 Prozent der von Männern geschriebenen Blogs sich mit Politik beschäftigen, sind es bei Frauen nur 36 Prozent.
Jetzt kommt das Aber, denn der größte Anteil der Bloggerinnen sind immens viele Teenagerinnen, während bei ausgewachsenen Mitbürgern die Geschlechterverteilung annähernd gleich ist, darum können Frauen natürlich auch keinen größeren Anteil an Top-Blogs haben.

Ich frage mich, was die vielen pubertierenden Bloggerinnen so von sich geben, denn ich kenne nur Blogs von Erwachsenen.

wortfeilchen

PS: Und hier die Studie zum Nachlesen.